Pferde, Hunde und Reiter schwer auf Trab

Traditionelles Vereinsturnier beim Reiterverein Alvern auch in Corona-Zeiten ein Erfolg

Pferde, Hunde und Reiter schwer auf Trab

Auch beim vor kurzem ausgerichteten Vereinsturnier des Reitervereins Alvern mussten die Coronaregeln eingehalten werden, so dass auch nur ein Angehöriger pro Teilnehmer als Zuschauer erlaubt war. Dennoch freuten sich die Reiterinnen und Reiter, dass sie endlich einmal in diesem Jahr, in dem wegen der Pandemie bereits etliche Turniere ausgefallen sind, ihr reiterliches Können zeigen durften.

Das RVA-vereinsturnier steht traditionsgemäß immer Mitte September auf dem Plan und bietet insbesondere jungen Nachwuchsreitern sowie Reitern mit wenig Turniererfahrung die Möglichkeit, unter Turnierbedingungen ihr reiterliches Können beurteilen zu lassen. RVA-Sportwartin Carina Becker hatte die Veranstaltung organisiert und Gitta Schäfer als Richterin eingeladen. In zwölf Dressur- und Springwettbewerben starteten die Reiter auf ihren Pferden und Ponys, aber auch beim Wettbewerb „Jump & Dog“ mit ihren Hunden sowie beim Sonderpreis in Kostümen.

Der Turniertag begann morgens auf der Reitanlage von Uta zur Kammer in der Halle mit Dressurwettbewerben der Klassen L bis E für die erfahrenen Reiter. Die jungen Nachwuchsreiter, die zwar noch nicht so lange auf dem Pferd sitzen, aber schon selbständig reiten, traten in Reiterwettbewerben an. Der jüngste Nachwuchs hingegen absolvierte einen Geschicklichkeits-Führzügelwettbewerb auf geführten Ponys.

Nachmittags folgten dann bei strahlendem Sonnenschein die Springprüfungen auf dem Außenreitplatz. Bei den Springwettbewerben der Klasse E wird die Zeit nicht gemessen, aber Abwürfe oder Verweigerungen führen zum Punktabzug bei der Stilnote. Spannend machten es beim Wettbewerb „Jump & Dog“ die Pferde, Ponys, Hunde und Reiter: Der Springparcours musste erst von einem Reiter-Pferd-Paar und dann von einem Reiter-Hund-Paar übersprungen werden. Hier entschieden Abwürfe und benötigte Zeit über die Plazierung. Das letzte Springen des Tages war ein Zeitspringen der Klasse E, bei dem Reiter und Pferd kostümiert waren. Es konnte gar nicht anders sein: Der „Rettungswagen“ Kenntucky, auf dem „Notfallärtztin“ Leandra Lichtenberg saß, „raste“ fehlerlos in der schnellsten Zeit durch den Parcours, ins Ziel und damit zum Sieg. Auch ein Sonderpreis für das einfallsreichste Kostüm wurde vergeben und ging an die „Afrikanerin“ Laura Eickhoff auf ihrem „Zebra“ Maddox.

Logo