Auch nachts impfen

Klingbeil wirbt in Berlin und Hannover für Plan

Auch nachts impfen

Der heimische Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil hat sich an Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens gewandt, um dafür zu werben, das Impfzentrum in Bad Fallingbostel mit Hilfe von Soldatinnen und Soldaten täglich durchgängig betreiben zu können - das teilt das Büro Lars Klingbeil jetzt in einer Mitteilung mit. Damit mache sich der SPD-Politiker in Berlin und Hannover für einen Plan des Landkreises Heidekreis stark: „Dieser sieht vor, das Impfzentrum auch nachts zu betreiben, um mit dem Impfen schneller voranzukommen“, so die Mitteilung.

„Das Impfen ist der wichtigste Baustein auf dem Weg aus der Pandemie. Und anders als zu Beginn des Jahres werden wir in ein paar Wochen viel Impfstoff haben. Ich habe deshalb schon vor einigen Wochen darauf hingewiesen, dass wir dann keine Infrastruktur mehr haben, an der die großen Mengen Impfstoff verimpft werden können und dafür plädiert, vorausschauend zu handeln und uns andere Länder anzuschauen, die 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche impfen“, so Klingbeil, „ich unterstütze daher den Plan des Landkreises Heidekreis.“

Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer habe angekündigt, dass die Bundeswehr 28 Impfzentren mit bis zu drei Impfstraßen schichtfähig täglich durchgängig betreiben könne, so die Mitteilung. Klingbeil habe deshalb nun bei der Bundesministerin und auch bei Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens für die Unterstützung der Bundeswehr im Impfzentrum in Bad Fallingbostel geworben: „Die Bundeswehr konnte auch bei uns in der Region durch verschiedene Aktionen im Rahmen der Amtshilfe bei der Bekämpfung des Coronavirus maßgeblich helfen. Durch dieses weitere Engagement könnte die vorbildliche Nähe zwischen Zivilgesellschaft und Bundeswehr bei uns im Heidekreis unterstrichen werden“, macht Klingbeil deutlich. Gerade die Nähe des Impfzentrums zum größten deutschen Heeresstandort in Munster mache diesen Schritt sinnvoll, so der Bundestagsabgeordnete.

Der Landkreis Heidekreis sei der erste gewesen, der einen Antrag auf Amtshilfe bei der Bundeswehr gestellt hat - und die Zusammenarbeit zwischen den militärischen und zivilen Organisationen laufe reibungslos, so die Mitteilung aus dem Büro des Bundestagsabgeordneten.

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