DGB rief zur Mahnwache auf

Antikriegstag der Gewerkschaften und Friedensbewegung

DGB rief zur Mahnwache auf

Dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur Mahnwache anläßlich des Antikriegstags vor dem Rathaus in Bad Fallingbostel folgten in diesem Jahr 16 Aktive der Friedensbewegung und Gewerkschaftsvertreter.

„Am 1. September 1939 begann die deutsche Wehrmacht mit dem Überfall auf Polen den zweiten Weltkrieg. Den 1.September begehen Gewerkschaften und Friedensbewegung als Antikriegstag“, erläuterte dazu Heinz-Dieter „Charly“ Braun (DGB). In diesem Jahr stand der Tag unter dem Motto "Nie wieder Krieg! In die Zukunft investieren statt aufrüsten.“

Eingeladen hatten Braun und Rüdiger Thölke. Sie kritisierten bei der Mahnwache „die milliardenschweren Aufrüstungspläne der Bundesregierung - sogar mit Kampfjets zum Transport von US-Atombomben.“ Braun unterstrich: „Die Landkreise Celle und Heidekreis sind das am stärksten militarisierte Gebiet Deutschlands. Hier wurden und werden Kriege geprobt, von hier wurde schon häufiger eine Blutspur über die Erde gezogen.“ „Und das Geld fehlt im völlig unterfinanzierten Gesundheitswesen, in Kitas, Schulen, für Klimawandel und soziale Gerechtigkeit", ergänzte Thölke.

Und so prägten Transparente und Plakate das Bild mit Forderungen wie „Rente statt Raketen", „Krieg ist der größte Klimakiller“, „Bildung statt Bomben“, „Wohnen statt Drohnen“ und „Geld für Gesundheit statt Rüstung“.

Logo