Um 9.25 Uhr wurde am vergangenen Samstagmorgen, 29. August, im Werk von Eckes-Granini in Bad Fallingbostel Alarm ausgelöst. Glücklicherweise handelte es sich nicht um einen Ernstfall, sondern um eine groß angelegte Kreisbereitschaftsübung, bei der Feuerwehren und spezialisierte Einsatzkräfte aus dem Heidekreis verschiedene Notfallszenarien unter realistischen Bedingungen trainierten.
„Insgesamt waren 61 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen an der Übung beteiligt. Neben mehreren Feuerwehren nahmen auch der Gefahrgutzug sowie der Dekontaminationszug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt an der Übung teil“, berichtet Thomas Klamet, Sprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis.
Die Übung wurde in enger Zusammenarbeit von Eckes-Granini und den Führungskräften der beteiligten Feuerwehren vorbereitet und geplant. Unter der Leitung von Stadtbrandmeister Florian Funk, Kreisbrandmeister Matthias Meyer und weiteren Verantwortlichen der Feuerwehren konnten dann verschiedene Einsatzlagen realitätsnah durchgeführt werden: Für ein realistisches Einsatzszenario simulierten Nebelmaschinen einen brennenden Lkw. Die Einsatzkräfte retteten eine Person vom Dach, retteten eine weitere Person aus dem Chemikalienlager, dämmten einen Gefahrstoffaustritt ein und führten Dekontaminations- sowie Umweltschutzmaßnahmen durch.
Werkleiter Tim Pageler betont die Bedeutung der Übungen für die Sicherheit des Standortes und die enge Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften: „Solche Übungen helfen uns sicherzustellen, dass unsere Notfallprozesse funktionieren und alle Beteiligten ihre Rollen kennen. Gleichzeitig stärken wir die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften vor Ort.“
Auch Markus Harms, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter bei Eckes-Granini, zieht ein positives Fazit: „Die Übung ist sehr gut abgelaufen. Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, von denen sowohl wir im Werk als auch die beteiligten Feuerwehren und Einsatzkräfte zukünftig profitieren können. Der praktische Austausch und das gemeinsame Erleben der Abläufe waren für mich ein wesentlicher Mehrwert der Übung.“
Die Einsatzkräfte nutzten die Gelegenheit, die örtlichen Gegebenheiten des Eckes-Granini-Werks besser kennenzulernen. Die während der Übung gewonnenen Erfahrungen werden nun gemeinsam ausgewertet und in die Weiterentwicklung bestehender Alarm- und Einsatzkonzepte einfließen.
„Die gemeinsame Übung auf dem Werksgelände hat aus unserer Sicht sehr gut funktioniert. Die Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften und dem Werk war durchweg konstruktiv und professionell. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für die sehr gute Vorbereitung und die engagierte Zusammenarbeit“, so Kreisbrandmeister Matthias Meyer.
Gegen 13 Uhr endete die Übung. Bei einer gemeinsamen Abschlussrunde bedankten sich die Verantwortlichen bei allen Beteiligten für ihren professionellen Einsatz. Die detaillierte Nachbesprechung und Auswertung der gewonnenen Erkenntnisse erfolgt nun nach dem ersten durchweg positiven Fazit fiel durchweg positiv aus. gemeinsam mit den jeweiligen Einsatz- und Übungsleitern.
„Die Kreisbereitschaftsübung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Training, eine gute Vorbereitung und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten sind. Es schafft Vertrauen, verbessert Abläufe und sorgt dafür, dass im Ernstfall schnell und professionell gehandelt werden kann“, bilanziert Feuerwehrsprecher Klamet.