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Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Innungen fusionieren

Gemeinsam geht es weiter

Sie ist in trockenen Tüchern, die geplante Fusion der Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Innung Lüneburger Heide und der Innung des Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Handwerks Hannover zum 1. Januar kommenden Jahres.

Beide Innungen hatten bereits am 5. Mai dieses Jahres ihre Fusion zur Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Innung Niedersachsen-Mitte zum Auftakt des Jahres 2027 beschlossen. Am 29. September fand im Landkreis Celle eine gemeinsame Gründungsversammlung statt. Die neue gemeinsame Innung wird ihren Sitz in Celle haben und die Handwerkskammerbezirke Hildesheim-Südniedersachsen, Hannover, den alten Handwerkskammerbezirk Braunschweig und die Landkreise Celle, Gifhorn, Heidekreis, Rotenburg, Uelzen sowie Verden umfassen. Insgesamt vertritt die Innung, inklusive Gastmitglieder, 27 Betriebe des Ofenbauer- und Luftheizungsbauer-Handwerks.

Auf der Gründungsversammlung in Hambühren wurde der bisherige Obermeister der Innung Lüneburger Heide, Dirk Schwarzburg aus Hankensbüttel, zum gemeinsamen Obermeister gewählt. Stellvertretender Obermeister ist Andre Thorey aus Soltau, Lehrlingswart Thomas Zander von der Firma Niermann GmbH aus Seelze und Schriftführer Philipp Kerstens (369 Vision Werk GmbH & Co. KG) aus Meinersen. Im Vorstand als Beisitzer arbeiten zudem Holger Masche aus Meerbeck, Eugen Maas aus Twistringen sowie der bisherige Obermeister der Innung Hannover Karsten Lange aus Freden mit. Vorsitzender des Gesellenprüfungsausschusses ist Sven-Lothar Zeitzmann aus Celle.

Die Innungen haben in der Vergangenheit ihre Versammlungen mit einem gemeinsamen Teil bestritten, sodass die Fusion auch aufgrund rückläufiger Mitgliederzahlen folgerichtig ist. Die Auszubildenden werden im Blockunterricht zusammen mit Auszubildenden aus fünf Bundesländern in der Schornsteinfegerschule in Hannover beschult. Dort findet auch die überbetriebliche Lehrgangsunterweisung statt.