HKK-Neubau: Vermessungsarbeiten und Baugrunderkundung

Fachleute übertragen ermittelte Daten in ein digitales Geländemodell

HKK-Neubau: Vermessungsarbeiten und Baugrunderkundung

Wie das Heidekreis-Klinikum (HKK) heute mitteilte, haben auf dem Areal westlich von Bad Fallingbostel, auf dem das neue Gesamtklinikum entstehen soll, die Vermessungsarbeiten und die Baugrunderkundung begonnen.

Wie genau die Fachleute auf dem Gelände vorgehen, erklärt Carsten Franck, Abteilungsleiter der Technischen Abteilung. So werde über das gesamte Gelände eine Art „Netz“ gelegt, mit den genauen Daten der Geländehöhen. „Diese während der Vermessung ermittelten Daten werden in ein digitales Geländemodell übertragen. In einer Computeranimation kann das Modell des neuen Gesamtklinikums dann in einem gewissen Rahmen so hin- und hergeschoben werden, bis die bestmögliche Lage mit dem geringstmöglichen Einfluss auf die Umwelt ermittelt wurde“, so Franck. Dies sei nicht nur nachhaltig, sondern auch wirtschaftlich, denn: „Letztlich geht es darum, so wenig Erdmassen wie möglich für den Baukörper bewegen zu müssen.“

Außerdem wurde, so HKK-Sprecherin Nina Bernard, auch die Baugrunderkundung gestartet. „Vorherige sechs stichprobenartige Baugrunderkundungen hatten ergeben, dass grundsätzlich eine für das Bauvorhaben ausreichende Tragfähigkeit vorhanden ist. Nun wird die spezifische Baugrunderkundung durchgeführt“, so Bernard. An 30 Stellen erfolgten Kleinbohrungen und an 13 Stellen Rammsondierungen, um den ermittelten Schichtaufbau des Bodens und den Grundwasserstand zu verifizieren.

Nach bisherigen Erkenntnissen sei von einer Beschaffenheit auszugehen, die eine wirtschaftlich günstige Flachgründung des Baus ermögliche. Ins Auge gefaßt werde also ein Betonfundament beziehungsweise punktuelles Betonfundament.

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