Kapazität wird ausgebaut und 30 neue Arbeitsplätze entstehen

Mondelēz International investiert zwölf Millionen Euro in Produktionsstandort Bad Fallingbostel

Kapazität wird ausgebaut und 30 neue Arbeitsplätze entstehen

Rund zwölf Millionen Euro investiert das Unternehmen Mondelēz International in sein größtes Lebensmittelwerk für Milchprodukte und Feinkost in Europa - und das steht in Bad Fallingbostel. Dort machten sich Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil und Bürgermeisterin Karin Thorey im Gespräch mit der Werksleitung ein Bild davon, was im Betrieb in der Heide passieren wird: „Die Investmentsumme fließt in den Kapazitätsausbau der Produktion sowie in die Optimierungen der Energieversorgung zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele am Standort“, erläutert Mondelēz in einer Mitteilung.

Bereits seit 1957 läuft am Standort Bad Fallingbostel die Produktion weltbekannter Marken wie „Philadelphia“ und „Miracel Whip“. Das Lebensmittelwerk ist mit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, davon derzeit 34 Auszubildende, einer der größten Arbeitgeber im Heidekreis. Und der wird jetzt noch größer: „Mit dem Investment in den Kapazitätsausbau der Produktion und in Nachhaltigkeitsprojekte entstehen rund 30 zusätzliche neue Arbeitsplätze“, so das Unternehmen. Das Investment in den Standort gab die Werksdirektorin Kerstin Picker-Münch jetzt erstmals im Hintergrundgespräch mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten und der Bad Fallingbosteler Bürgermeisterin öffentlich bekannt.

„Wir sind ein hochmodernes und effizientes Lebensmittelwerk und haben einen hohen Stellenwert innerhalb von Mondelēz International“, so Picker-Münch. Die beliebten Marken aus den Hallen in der Heide spielten im Leben der Konsumentinnen und Konsumenten zudem eine wichtige Rolle, meint die Werksleiterin, „deshalb freuen wir uns sehr über das Investment in den Kapazitätsausbau unserer Produktion und in Nachhaltigkeitsprojekte.“

Auch Klingbeil zeigte sich sehr erfreut über den Ausbau des Betriebs und Mitarbeiterstabes: „Unsere Region profitiert davon, dass Mondelēz International weiter in den Standort bei uns in Bad Fallingbostel investiert. Durch diese Investitionen entstehen bei einem der größten Arbeitgeber im Heidekreis nämlich weitere Arbeitsplätze“, betont Klingbeil. „Ich will aber, dass unsere Heimat auch in Zukunft attraktiv für Unternehmen und Auszubildende ist. Deshalb werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass die Unternehmen in unserer Heimat gestärkt und zukunftsfest gemacht werden“, macht der Bundestagsabgeordnete deutlich. Inhaltlich ging es im Austausch auch um die Herausforderung, qualifizierte Mitarbeiter am Standort Bad Fallingbostel zu gewinnen. Mondelēz biete ein internationales Arbeitsumfeld mit vielen Karrierechancen sowohl am Standort Bad Fallingbostel als auch an anderen Standorten, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

„Als Bürgermeisterin bin ich stolz, einen der erfolgreichsten Lebensmittelkonzerne am Standort Bad Fallingbostel zu haben. Grundlage für den Erfolg ist mit Sicherheit auch die gute Zusammenarbeit von Stadt und Werk, das gute Miteinander von Werks- und Verwaltungsleitung sowie die konstruktive Kommunikation bei neuen Entwicklungen“, berichtet Karin Thorey. „Mondelēz International ist einer der größten Arbeitgeber in Bad Fallingbostel, der eine qualitativ hochwertige Ausbildung und viele anspruchsvolle Arbeitsplätze anbietet“, so die Bürgermeisterin.

Insgesamt werden im Werk in Bad Fallingbostel mehr als 250 Artikel für den gesamten europäischen Markt, aber auch für den Mittleren Osten und Afrika produziert. Rund 40 Prozent der Produktion ist für den deutschen Markt bestimmt. Seit 2018 befindet sich zudem das Herzstück der globalen Forschung und Entwicklung im sogenannten „Meals-Bereich“ im Werk: „Die Pilotanlage fördert die Entwicklung von zukunftsweisenden Lebensmittelinnovationen, die auf die konkreten Anforderungen sich ständig verändernder Märkte und Konsumentenbedürfnisse ausgerichtet sind“, so die Mitteilung des Unternehmens. Mondelēz International verzeichnete als einer der führenden Anbieter im sogenannten „Snacking“-Segment laut Angaben des Konzerns 2020 einen Netto-Umsatz von rund 27 Milliarden US-Dollar mit seinen Marken wie „Milka“, „Oreo“, „TUC“, „LU“ und „Toblerone“.

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