Klingbeil besucht Notunterkunft

SPD-Politiker: „Die Menschen im Heidekreis leisten eine unfassbare gute Arbeit“

Klingbeil besucht Notunterkunft

Innerhalb kurzer Zeit wurde die Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel als Notunterkunft für ukrainische Kriegsflüchtlinge vorbereitet. SPD-Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil hat deshalb am vergangenen Wochenende gemeinsam mit dem Bad Fallingbosteler Bürgermeister Rolf Schneider, dem Fachbereichsleiter der Abteilung Ordnung des Landkreises Heidekreis, Karsten Mahler, dem Vorstand des DRK-Verbandes Bad Fallingbostel, Mirco Schröder, sowie der Mitarbeiterin und dem Mitarbeiter des DRK, Najbir Alderbas und Dennis Protz, die Heidmarkhalle besucht und zur aktuellen Lage vor Ort gesprochen.

Durch den Aufbau von 27 Zelten konnten 186 zusätzliche Schlafplätze für die Unterbringung der in Bad Fallingbostel ankommenden Kriegsflüchtlinge geschaffen werden. Während der Aufbau von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unter der Leitung des Landkreises Heidekreis erfolgte, wird die Unterkunft durch hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des DRK betrieben.

„Was hier innerhalb kürzester Zeit auf die Beine gestellt wurde, ist beeindruckend. Mir ist bewusst, wie herausfordernd die Situation der Unterbringung der vielen hier ankommenden Menschen ist. Deswegen möchte ich den vielen Helferinnen und Helfern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ihr Bestes geben, um den Vertriebenen zu helfen, von Herzen danken“, betonte Klingbeil.

Um weitere Kapazitäten der Unterbringung zu schaffen, wurden nun auch die Sporthallen in Walsrode und Bad Fallingbostel hergerichtet sowie die Glaubenshalle in Krelingen. Der Heidekreis steht vor der Herausforderung, die derzeit noch oftmals auf unterschiedlichen Wegen ankommenden ukrainischen Kriegsflüchtlinge unterzubringen. Zum Zeitpunkt des Besuchs des Bundestagsabgeordneten in der Notunterkunft wurden die Ankommenden in Berlin über sogenannte Anlaufbescheinigungen unter anderem in das Ankunftszentrum Oerbke verteilt, auch wenn diese bereits voll belegt und damit als Unterkunft abgemeldet war.

Dies sorgt dafür, dass mehr Menschen im Heidekreis ankommen, als Kapazitäten zur Verfügung stehen. Die Situation der hier ankommenden Menschen ist sehr dynamisch und ändert sich teilweise täglich. Drehkreuz für die Verteilung der vertriebenen Menschen aus der Ukraine sollte jedoch das Messegelände in Hannover-Laatzen sein, von wo aus die Kriegsflüchtlinge auf die Kommunen verteilt werden sollen. Die benachbarten Landkreise Celle und Uelzen haben bereits ihre Unterstützung in der Frage der Unterbringung angeboten.

„Die Menschen im Heidekreis leisten eine unfassbare gute Arbeit. Was wir jetzt brauchen, ist eine schnelle und geregelte Koordination über die dafür eingerichtete zentrale Anlaufstelle Laatzen“, so der SPD-Politiker. Klingbeil sagte beim Besuch vor Ort zu, sich schnell mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius in Verbindung zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

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