Mann droht auf der A 7 mit Bombe

Offenbar psychisch kranker 56-Jähriger hält die Polizei im Bereich Bad Fallingbostel in Atem / Beamtin und Beamter durch Faustschläge verletzt

Mann droht auf der A 7 mit Bombe

Ein offenbar psychisch kranker Mann hielt am gestrigen Montag, dem 6. Juni, die Polizei auf der Autobahn 7 im Bereich Bad Fallingbostel in Atem. Der 56-jährige Erfurter war zunächst aufgefallen, weil er mit seinem Fahrzeug in Richtung Hamburg in Schlangenlinien über alle Fahrstreifen unterwegs war. „Als hinzugerufenen Polizeibeamte den Mann in seinem Fahrzeug ansprachen, gab dieser an, dass er eine Bombe im Fahrzeug habe, welche er jederzeit sprengen könne“, so Polizeisprecher Olaf Rothardt.

Im Fahrzeug habe sich außerdem ein Rottweiler befunden. „Die Polizei sperrte die Autobahn unter Einbeziehung eines Sicherheitsabstandes in beide Richtungen. Im weiteren Verlauf verließ der Mann sein Fahrzeug, wurde überwältigt und anschließend dem sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt“, berichtet Rothardt.

Bei der Festnahme habe der 56-Jährige eine Polizeibeamtin und einen Polizeibeamten durch Faustschläge gegen die Köpfe verletzt. „Der um sich beißende Hund wurde betäubt und kam in ein Tierheim“, so Rothardt weiter.

Die Absuche des Fahrzeugs habe nicht zum Auffinden einer Bombe geführt. Der Polizeisprecher abschließend: „Die Autobahn musste für rund drei Stunden gesperrt werden. Es kam zu Rückstau und erheblichen Behinderungen, auch auf den Umleitungsstrecken.“

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