SPD legt Reihung der Landtagskandidaten 2022 fest

Ministerin Daniela Behrens führt Sozialdemokraten im Bezirk Nord-Niedersachsen in den Landtagswahlkampf

SPD legt Reihung der Landtagskandidaten 2022 fest

Im Kurhaus Bad Fallingbostel kamen kürzlich 50 Bezirksvertreterinnen und -vertreter aus den sechs SPD-Unterbezirken im Bezirk Nord-Niedersachsen zusammen, um gemeinsam über die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagwahl 2002 auf der Bezirksliste abzustimmen. Das Ergebnis: Daniela Behrens führt SPD im Bezirk Nord-Niedersachsen in den Landtagswahlkampf.

Unter strengen Hygieneauflagen und den gewohnten pandemiebedingten Einschränkungen stellten sich alle elf Wahlkreiskandidaten den Bezirksvertretern vor. Dabei wurde deutlich, dass die Kandidatinnen und Kandidaten so unterschiedlich wie ihre Heimatregionen sind und sich dennoch als Einheit für die Menschen im SPD-Bezirk Nord-Niedersachsen verstehen. Uwe Santjer brachte dies als Bezirksvorsitzender auf den Punkt: „So großartige Kandidatinnen und Kandidaten mit so vielen hervorragenden Ideen - da können wir als SPD in Nord-Niedersachsen nur mit Stolz und Zuversicht in die anstehende Landtagswahl gehen.“

Daniela Behrens, Niedersächsische Sozial- und Gesundheitsministerin und Landtagskandidatin im Wahlkreis 57: Geestland, wurde von den Bezirksvertretern auf den ersten Platz der Bezirksliste gewählt. Behrens freute sich in ihrer Vorstellung über ihr Mitbewerber: „Wir haben hier eine starke Truppe, die wir aus dem Bezirk nach Hannover schicken werden.“ Die Sozialministerin stellte klar, dass es gerade das Thema Bildungsgerechtigkeit und damit verbunden die Beitragsfreiheit das sei, was die Sozialdemokratie von den anderen Parteien unterscheide. „Ich möchte aber auch gern Sozialministerin bleiben, um an den anderen großen Themen neben Corona zu arbeiten“, so Behrens.

Ihr folgt auf Platz 2 die Landtagsabgeordnete Dr. Dörte Liebetruth, die ihren direkten Wahlsieg im Wahlkreis 61: Verden wiederholen möchte. Auf Platz 3 reiht sich Oliver Lottke ein, der als Landtagsangeordneter seinen Wahlkreis 59: Unterweser ebenfalls erneut direkt gewinnen möchte. Auf Platz 4 wurde der Landtagsabgeordnete Bernd Wölbern gewählt, der erneut für seinen Wahlkreis 54: Bremervörde antritt. Auf Platz 5 ist Tatjana Bautsch platziert, die bereits im Landtagswahlkampf 2017 für den Wahlkreis 43: Soltau angetreten war und diese Erfahrungen nun in den diesjährigen Wahlkampf miteinbringen wird. Platz 6 belegt der jüngste der Kandidierenden: Frederik Burdof. Der 25jährige tritt im Wahlkreis 60: Osterholz an. Auf Platz 7 folgt mit Corinna Lange ebenfalls eine neue junge Kandidatin, die den Wahlkreis 56: Stade direkt gewinnen will. Seinen Wahlkreis 55: Buxtehude will der erst 31-jährige Matthias Mittlmejer für die SPD holen. Er steht auf Platz 8 der Bezirksliste. Auf Platz 9 folgt mit Tobias Koch für den Wahlkreis 53: Rotenburg ein erfahrener Wahlkämpfer, der im Landtagswahlkampf 2017 nur knapp unterlegen war und den Wahlkreis direkt holen möchte. Dies ist auch das Ziel des Landtagskandidaten Oliver Ebken auf Platz 10, der im Wahlkreis 58: Cuxhaven die Wahlerfolge seines Vorgängers Uwe Santjer wiederholen möchte. Abgeschlossen wird die Bezirksliste vom Landtagsabgeordneten Sebastian Zinke aus dem Wahlkreis 42: Walsrode, der auf eigenen Wunsch auf dem letzten der Bezirksplätze kandidiert, da er das klare Ziel hat, den Wahlkreis erneut direkt zu gewinnen.

Einig waren sich alle elf Kandidatinnen und Kandidaten in ihren Vorstellungsreden darin, dass sie alles daran setzen werden, ihre Wahlkämpfe direkt zu gewinnen. „Die Listenplätze sind völlig egal – wir holen das alle direkt“, fasste es der jüngste Kandidat Frederik Burdorf stellvertretend für alle Kandidierenden zusammen.

Neben der Wahl der Reihenfolge der Bezirksliste wählten die Bezirksvertreter ebenfalls die Vertreter zur Landesvertreterversammlung, auf der dann am 21. Mai in Hildesheim die einzelnen Listen der vier SPD-Bezirke zur gemeinsamen Landesliste zusammengefasst wird.

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