Es ist das Blechblasinstrument, das im Orchester die tiefsten Töne erzeugen kann: die Tuba. Sie hat nur drei bis sieben Ventile und zählt zur Familie der Bügelhörner. In einem besonderen Kammermusikprogramm stehen am Mittwoch, dem 29. Juli, um 20 Uhr zwei Tuben im Mittelpunkt der Bad Fallingbosteler Sommerserenade in der evangelisch-lutherischen St.-Dionysius-Kirche. Sie werden dabei am Klavier begleitet.
„TubaTwo“, das sind Viktoria Krumme und Niels August Hvidtfeldt Madsen. Gemeinsam mit der Pianistin Oleksandra Kiktenko widmen sie sich der klanglichen Vielfalt eines Instruments, das im Konzertsaal oft unterschätzt wird. Die beiden jungen Musikerinnen und der Musiker kennen sich von der Musikhochschule in Hannover. Krumme ist Stipendiatin der „Deutschen Stiftung Musikleben“ und des „Deutschlandstipendiums“. Für ihren Bachelorabschluss mit Bestnote wurde ihr der „Dr. Gerda Rohde Preis“ verliehen.
Hvidtfeldt Madsen ist ein Tubist, der aus Kopenhagen in Dänemark stammt. Neben umfangreicher Orchester- und Wettbewerbserfahrung, die ihn sogar in die USA führte, ist er auch Mitglied der „Lyngby Taarbæk Brass Band“.
Kiktenko hatte bereits 2024 ein Gastspiel bei der Bad Fallingbosteler Sommerserenade, als sie die Trompeterin Billur Ongun begleitete. Die ukrainische Pianistin mit besonderer Leidenschaft für Kammermusik tritt regelmäßig als Solistin und Kammermusikerin in verschiedenen europäischen Ländern auf.
Im Anschluss an das Konzert findet auf dem Kirchberg ein Sektempfang statt. Der Eintritt ist frei.