Schweißtreibender Einsatz: Feuerwehr rettet jungen Mann aus Bunkerruine

Naherholungsgebiet Eibia bei Benefeld: Einsatzkräfte bergen Gestürzten mit Hilfe eines Rettungs- und Abseilgerätes

Schweißtreibender Einsatz: Feuerwehr rettet jungen Mann aus Bunkerruine

Das war ein außergewöhnlicher „Fall“ für die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bomlitz, die am 2. April um 14.33 Uhr alarmiert wurden. Zwei junge Erwachsene hatten eine Bunkerruine im Naherholungsgebiet Eibia bei Benefeld erkundet, als einer von ihnen unvermittelt zirka drei Meter in die Tiefe stürzte. Der junge Mann konnte sich nicht aus eigenen Kräften aus dieser Lage befreien. Sein Bekannter verständigte den Notruf und machte sich auf den Weg zum Sportplatz in Benefeld, um die Einsatzkräfte dort einzuweisen. Er führte sie zu der abgelegenen Stelle auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsfabrik.

Vor Ort stieg ein Feuerwehrmann gesichert in den Bunker hinab und kümmerte sich um den leicht verletzten jungen Mann, während an der Oberfläche weitere Kräfte die technische Rettung vorbereiteten. Mit Hilfe eines eines Rettungs- und Abseilgerätes für Personen, das zur Höhenrettung und zur Arbeitsplatzpositionierung verwendet und im allgemeinen Sprachgebrauch Rollgliss genannt wird, wurde der Jugendliche an die Oberfläche gezogen. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort und brachte ihn im Anschluss ins Krankenhaus.

„Für die Einsatzkräfte war dieser Einsatz durchaus schweißtreibend, da mittels Muskelkraft viel Material über Stock und Stein zur abgelegenen Einsatzstelle gebracht werden musste“, so Thomas Klamet, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehren der Stadt Walsrode.

Vor Ort waren neben Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr auch Mitarbeiter der Polizei sowie des Ordnungsamtes der Stadt Walsrode. Auch Stadtbrandmeister Volker Langrehr machte sich ein Bild von den Einsatzmaßnahmen vor Ort.

In diesem Zusammenhang warnen alle beteiligten Behörden noch einmal ausdrücklich vor einem Verlassen der befestigten Wege auf dem Gelände der Eibia.

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