Nach zehn intensiven Tagen auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ist das Team des Naturparks Lüneburger Heide gemeinsam mit zahlreichen Akteurinnen und Akteuren aus der Region zurückgekehrt – mit einer durchweg positiven Bilanz. Nachdem die Lüneburg Marketing GmbH bereits Bilanz gezogen hat (HK berichtete) läßt auch das Naturpark-Team die Teilnahme an der Messe Revue passieren. „Der erste Auftritt der Naturparkregion Lüneburger Heide auf der weltgrößten Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau war“, so Naturpark-Geschäftsführerin Hilke Feddersen, „lebhaft, informativ und erfolgreich.“
Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher nahmen am Naturpark-Quiz teil und qualifizierten sich damit für die Verlosung von 162 Gutscheinen für Park- und Ausstellungsbesuche in der Region. Viele weitere Messegäste erlebten die Lüneburger Heide mithilfe von Virtual-Reality-Brillen digital und aus einer neuen Perspektive. Das Medienzentrum des Landkreises Harburg hatte diese Angebote technisch ermöglicht.
Am modern gestalteten Stand des Naturparks fanden zahlreiche Gespräche statt – unter anderem mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Touristikerinnen und Touristikern, den Heideköniginnen sowie Vertreterinnen und Vertretern der Naturparkkommunen. Ergänzt wurde der Auftritt durch regionale Produkte: Von Schnuckenwurst und Schnuckenwolle bis hin zu Chili und Bier aus der Lüneburger Heide wurden Spezialitäten präsentiert, verkostet und verkauft.
Groß war auch das politische Interesse. Zahlreiche Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kreistagsabgeordnete sowie Landrätinnen und Landräte und Bürgermeisterinnen und Bürgermeister besuchten den Stand. Auch Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies kam mit den Beteiligten ins Gespräch.
Im Mittelpunkt vieler Gespräche stand die Bedeutung der EU-Förderung für den ländlichen Raum. Der Naturpark Lüneburger Heide ist zugleich „LEADER“-Region und nutzte die Messe gezielt, um aufzuzeigen, wie wichtig eine verlässliche und angemessene europäische Förderung für die nachhaltige Entwicklung ländlicher Regionen ist. Der Messeauftritt selbst wurde erst durch die Bereitstellung von Fördermitteln im Rahmen von „LEADER“ möglich.
Begleitet wurde das Messegeschehen von verschiedenen Abendveranstaltungen – perfekt zum Netzwerken und dem Austausch über Grenzen hinaus. Ein besonderer Höhepunkt war der erste Messesamstag: An diesem Tag wurden die graue gehörnte Heidschnucke sowie die Hütehunde von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen offiziell zu den „Tieren des Jahres 2026“ gekürt.
„Die Vorbereitungszeit für die gesamte Messe war sehr knapp, und sowohl die Vorbereitung als auch die Messe selbst waren äußerst arbeitsintensiv“, berichtet Hilke Feddersen. „Umso größer ist unser Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben – an die Standpartnerinnen und Standpartner, alle, die Standdienste übernommen haben sowie an die vielen Unterstützerinnen und Unterstützer in der Vor- und Nachbereitung. Ohne dieses große Engagement und ohne die ‚LEADER‘-Förderung wäre dieser Auftritt nicht möglich gewesen.“