Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil (SPD) haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Bundespolizei, des Bundesinnenministeriums, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), des staatlichen Baumanagements Niedersachsen, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und der Polizeibeauftragte des Bundes beim Deutschen Bundestag, Uli Grötsch, jüngst in Berlin zu einem Gespräch getroffen. Ziel war es, konkrete Lösungswege für die drängenden Herausforderungen am Standort der Bundespolizei in Walsrode zu erarbeiten.
Klingbeil, der um die Herausforderungen am Standort weiß und sich für eine Lösung einsetzt, hatte erneut ein Gespräch in der Hauptstadt initiiert. „Mir ist wichtig, dass wir die Situation vor Ort nicht länger nur beschreiben, sondern gemeinsam an Lösungen arbeiten. Der Standort Walsrode ist zentral für die Aus- und Fortbildung unserer Bundespolizei, entsprechend müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen“, so Klingbeil.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere der erhebliche Sanierungsbedarf bei mehreren Gebäuden, die unzureichende Unterbringungssituation für Lehrgangsteilnehmende sowie fehlende oder veraltete Trainingsinfrastruktur. Auch die Frage einer kurzfristigen Übergangslösung für dringend benötigte Unterkunftskapazitäten wurde intensiv diskutiert. Deutlich wurde in dem Gespräch, dass es neben finanziellen Fragen vor allem Klärungsbedarf bei Zuständigkeiten und Verfahren gibt. Einigkeit bestand darin, dass kurzfristig nächste Schritte definiert werden müssen. Klingbeil kündigte an, die offenen Fragen, insbesondere zu Verfahren und Zuständigkeiten zeitnah weiter zu klären und den Austausch fortzusetzen. „Ich werde diesen Prozess eng begleiten. Mein Ziel ist klar: Wir wollen den Standort Walsrode stärken und zukunftsfähig aufstellen.“
Positiv hervorgehoben wurde im Gespräch auch der Fortschritt bei der geplanten Einsatztrainingshalle. Die Stadt Walsrode ist beim Erwerb der Flächen sowie bei der Bauleitplanung in Vorleistung gegangen. Die Einsatztrainingshalle selbst durchläuft das reguläre Planungs- und Umsetzungsverfahren unter Beteiligung der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und des staatlichen Baumanagements. Dies zeige, „dass konkrete Fortschritte möglich sind, wenn alle Ebenen zusammenarbeiten“, so Klingbeil. Sein Fazit nach dem Gespräch: „Das Treffen war ein wichtiger Schritt. Jetzt kommt es darauf an, dass wir zügig ins Handeln kommen.“