Bauplätze mit „Hanglage“

„Allermoor“ in Bispingen: Erschließungsarbeiten fertig, alle 17 Grundstücke schon vergeben

Bauplätze mit „Hanglage“

Wer sich auf dem insgesamt rund 1,8 Hektar großen Areal umsieht, erkennt, was die Projektmanagerin der Gesellschaft für Entwicklung und Bauen (GEB) meint: „Das Gelände ist etwas abschüssig“, so Laura Arp. „Für den Heidjer ist das schon steil“, witzelt Klaus Röhrs über das leichte Gefälle des Bispinger Baugebiets. Doch was jeder aus bergigen Regionen eher als „Flachland“ bezeichnen würde, ist in der Heide geradezu „Hanglage“. Und eine solche, da sind sich der Volksbank-Regionaldirektor Schneverdingen-Bispingen und die Projektmanagerin einig, mache die Grundstücke am „Allermoor“ besonders attraktiv. Dort sind alle 17 Parzellen nun erschlossen: „Jetzt können die Häuslebauer loslegen“, freut sich Röhrs. Er machte sich zusammen mit den am Projekt beteiligten Planern und Vertretern der Gemeinde am vergangenen Donnerstag vor Ort ein Bild.

Beim Termin neben Arp und Röhrs mit dabei: André Pannier, GEB-Geschäftsführer und Volksbank-Regionaldirektor Soltau-Visselhövede, Annika Staubesand und Lars-Oliver Tegt von der Volksbank sowie Sylvia Rose von der Gemeinde Bispingen und Bispingens Bürgermeister Dr. Jens Bülthuis. Mit der Erschließung und Vermarktung des Baugebietes hat die Gemeinde die GEB, eine Tochtergesellschaft der Volksbank Lüneburger Heide, beauftragt. Ebenfalls mit im Boot: Planungsbüro Quante und Bauunternehmen „iBau“. „Die Zusammenarbeit mit den Firmen war sehr gut“, lobt die Projektmanagerin. Auch Pannier unterstreicht noch einmal: „Die Kooperation mit der Gemeinde hat einfach toll funktioniert.“

Der Spatenstich für das Gemeinschaftsprojekt erfolgte im August, nach dreieinhalb Monaten sind die Erschließungsarbeiten auf dem Areal vor dem Ortsausgang Richtung Behringen nun plangemäß Ende November fertig. Die Bauplätze für die Einfamilien- und Doppelhäuser sind zwischen 600 und 900 Quadratmeter groß, bis zu 2.000 Quadratmeter sind es bei den Grundstücken für die Mehrparteienhäuser. „Alle 17 Bauplätze sind bereits vergeben“, die neuen Eigentümer kämen nahezu alle aus der Region, freut sich Röhrs. Die Nachfrage sei übrigens enorm gewesen, fügt Bülthuis hinzu: „Mehr als 100 Anfragen sind eingegangen - und das für dieses doch recht kleine Baugebiet.“ Aber die Gemeinde habe ja noch andere, größere „am Start“, so der Bürgermeister: „Der ‚Boom auf Bispingen‘ ist nach wie vor groß, die Gemeinde ist weiter auf Wachstumskurs.“

Die Vorzüge des Baugebietes mit einer Zugangsstraße von der Behringer Straße aus sowie weiteren Wegen für Radfahrer und Fußgänger in Richtung Kernort und ins Grüne liegen für Bülthuis auf der Hand: „Autobahnanbindung in nur anderthalb Kilometern Entfernung, nahe Einkaufsmöglichkeiten im Ort und die Natur gleich hinter dem Haus - wo findet man so etwas schon?“ Und dann sei da ja noch die „Hanglage“: „Das ist vielleicht eine kleine Herausforderungen bei Planung und Bau, gibt dem Ganzen aber auch einen besonderen Charme“, so Arp. Sie sehe hier interessante Gestaltungsmöglichkeiten, „etwa für ein attraktives Souterrain.“

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