„Den Schwarzgurt verdient“

Meisterprüfung gemeistert: Taekwondoka der Sportfreunde Bispingen erfolgreich

„Den Schwarzgurt verdient“

Aurelia Herrmann, David Mundt und Anh-Tuan Do heißen die Taekwondo-Sportler der Sportfreunde Bispingen, die kürzlich erfolgreich an einer Dan-Prüfung teilgenommen haben, um so den nächsthöheren Gürtel zu erwerben: Aurelia Herrmann zum ersten Poom, David Mundt zum ersten Dan unter dem Vorsitz von Thekla Oetjen-Breitenfeld im Dojo von Hansu Hannover und Anh-Tuan Do zum zweiten Dan unter dem Vorsitz Christina Senft im Dojo von Redfire Bad Münder.

Die drei Bispinger hatten sich unter Regie ihres Trainers Georg Bombleski und seines Team intensiv mit zwei bis drei Trainingseinheiten pro Woche auf die unterschiedlichsten Disziplinen des Taekwondo vorbereitet. Zunächst mussten die Formen, auch Poomsae genannt, präsentiert werden .

Formen sind Bewegungsabläufe aus 30 bis 45 Techniken, die gegen einen virtuellen Gegner ausgeführt werden. Als nächstes folgte der Einschrittkampf, ein abgesprochener Kampf, bei dem die Techniken ohne Kontakt, aber mit möglichst geringen Abstand zum Gegner, demonstriert werden. Der moderne Vollkontakt-Wettkampf war eine weitere zu meisternde Disziplin. Dabei war der eine Kämpfer jeweils der aktive Angreifer und der andere der defensive Verteidiger - und das jeweils im Wechsel von circa zweimal zwei Minuten. Anschließend folgte die Selbstverteidigung. Hier mussten sich die Prüflinge gegen bewaffnete und unbewaffnete Angreifer verteidigen.

Die letzte Aufgebe war der Bruchtest: Der Prüfling zum ersten Dan musste drei Bretter und der zum zweiten Dan vier Bretter mit verschiedenen Tritten und Sprungtechniken zu Bruch bringen.

„Alle Disziplinen wurden von den drei Sportlern außerordentlich gut bewältigt, womit sich alle drei den Schwarzgurt verdient haben“, so Trainer Georg Bombleski. Er freute sich sichtlich, dass sich das langandauernde Training ausgezahlt hat.

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