Eigenes Dojo im Wohnzimmer

Taekwondo: Thi-Bich-Hang und Anh-Tuan Do erreichen den Meistergrad

Eigenes Dojo im Wohnzimmer

Die Taekwondoka Thi-Bich-Hang Nguyen und Anh-Tuan Do von den Sportfreunden Bispingen haben den Meistergrad – den Schwarzgurt – erreicht. In Zeiten der Corona-Pandemie und geschlossener Sporthallen waren die beiden einfallsreich. Aus ihrem Wohnzimmer haben sie ein Dojo errichtet, um sich optimal vorbereiten zu können.

Geplant war die Dan-Prüfung Anfang Dezember 2020. Doch erst vor Kurzem war es so weit. Der Verein Redfire Bad Münder organisierte die 1. Dan-Prüfung als Pionier für die NTU (Niedersächsische Taekwondo Union), um zu zeigen, dass man unter Einhaltung aller Maßnahmen nicht nur Sport machen, sondern auch eine Dan-Prüfung anbieten kann.

Unter der Leitung von Großmeister Christian Senft (8. Dan) Vizepräsident der NTU, Vizeweltmeister und aktueller Europameister, fand die Prüfung im Dojo des SV Victoria Lauenau statt. Bianca Schönmeier (5. Dan) und Alfred Gehlen (7. Dan) waren als Prüfer ebenfalls mit dabei. Generell galt: Negativer Coronatest, maximal zwei Haushalte in einem Dojo-Raum. Die Prüfer mussten das Geschehen durch eine Glaswand verfolgen, die Anweisungen erfolgten über Zoom.

Zunächst mussten Formen präsentiert werden, es folgte der Einschrittkampf, ein abgesprochener Kampf, bei dem die Techniken ohne Kontakt, aber mit möglichst geringem Abstand zum Gegner ausgeführt werden. Prüflinge über 40 Jahre durften sich anschließend aussuchen, ob sie den Freikampf oder lieber eine Form-Applikation wählen wollen. Eine Form-Applikation bedeutet, dass die Techniken in dieser Form in den Kampfszenen mit einem Partner gezeigt werden müssen. Beide Prüflinge wählten die Form-Applikation. Im Anschluss daran folgte die Disziplin der Selbstverteidigung, bei der sich die Prüflinge gegen Angreifer verteidigen mussten. Angegriffen wurde dabei unter anderem aus unterschiedlichen Distanzen und zahlreichen Würgegriffen sowie mit Stock und Messer. Dazu gehörte auch der Bodenkampf, das heißt, der Prüfling musste sich am Boden liegend gegen alle Angriffe verteidigen können.

Zum Ende stand der Bruchtest auf dem Programm. Der Prüfling musste mindestens drei Bruchtests mit verschiedener Technik zeigen, darunter auch Sprungtechnik und kombinierte Technik. Die Kinder der Prüflinge fungierten als Bretthalter, da niemand aus einem dritten Haushalt dabei sein durfte.

Die beiden Prüflinge meisterten alle Disziplinen außerordentlich gut, insbesondere für die beiden Disziplinen Formen und Applikation wurden sie von der Prüfleitung gelobt. Bispingen. Die Taekwondoka Thi-Bich-Hang Nguyen und Anh-Tuan Do von den Sportfreunden Bispingen haben den Meistergrad – den Schwarzgurt – erreicht. In Zeiten der Corona-Pandemie und geschlossener Sporthallen waren die beiden einfallsreich. Aus ihrem Wohnzimmer haben sie ein Dojo errichtet, um sich optimal vorbereiten zu können.

Geplant war die Dan-Prüfung Anfang Dezember 2020. Doch erst vor Kurzem war es so weit. Der Verein Redfire Bad Münder organisierte die 1. Dan-Prüfung als Pionier für die NTU (Niedersächsische Taekwondo Union), um zu zeigen, dass man unter Einhaltung aller Maßnahmen nicht nur Sport machen, sondern auch eine Dan-Prüfung anbieten kann.

Unter der Leitung von Großmeister Christian Senft (8. Dan) Vizepräsident der NTU, Vizeweltmeister und aktueller Europameister, fand die Prüfung im Dojo des SV Victoria Lauenau statt. Bianca Schönmeier (5. Dan) und Alfred Gehlen (7. Dan) waren als Prüfer ebenfalls mit dabei. Generell galt: Negativer Coronatest, maximal zwei Haushalte in einem Dojo-Raum. Die Prüfer mussten das Geschehen durch eine Glaswand verfolgen, die Anweisungen erfolgten über Zoom.

Zunächst mussten Formen präsentiert werden, es folgte der Einschrittkampf, ein abgesprochener Kampf, bei dem die Techniken ohne Kontakt, aber mit möglichst geringem Abstand zum Gegner ausgeführt werden. Prüflinge über 40 Jahre durften sich anschließend aussuchen, ob sie den Freikampf oder lieber eine Form-Applikation wählen wollen. Eine Form-Applikation bedeutet, dass die Techniken in dieser Form in den Kampfszenen mit einem Partner gezeigt werden müssen. Beide Prüflinge wählten die Form-Applikation. Im Anschluss daran folgte die Disziplin der Selbstverteidigung, bei der sich die Prüflinge gegen Angreifer verteidigen mussten. Angegriffen wurde dabei unter anderem aus unterschiedlichen Distanzen und zahlreichen Würgegriffen sowie mit Stock und Messer. Dazu gehörte auch der Bodenkampf, das heißt, der Prüfling musste sich am Boden liegend gegen alle Angriffe verteidigen können.

Zum Ende stand der Bruchtest auf dem Programm. Der Prüfling musste mindestens drei Bruchtests mit verschiedener Technik zeigen, darunter auch Sprungtechnik und kombinierte Technik. Die Kinder der Prüflinge fungierten als Bretthalter, da niemand aus einem dritten Haushalt dabei sein durfte.

Die beiden Prüflinge meisterten alle Disziplinen außerordentlich gut, insbesondere für die beiden Disziplinen Formen und Applikation wurden sie von der Prüfleitung gelobt.

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