Fast 19.500 Euro gespendet

Grund- und Oberschule in Bispingen läuft und sammelt für die Ukraine

Fast 19.500 Euro gespendet

Bei einem Spendenlauf für die Ukraine der Grund- und Oberschule Bispingen sind fast 19.500 Euro zusammengekommen. Im Zuge einer gemeinsamen Friedensaktion Anfang März, bei der sich die gesamte Schüler- und Lehrerschaft der Grund- und Oberschule Bispingen auf dem Schulhof versammelt hat, um dort ein großes Peace-Zeichen als Solidaritätsbekundung zu stellen, kam aus der Schülervertretung der Wunsch auf, sich darüber hinaus aktiv für die Ukraine zu engagieren. Die Schülersprecher Armin Neumann und Alexander Gerassimenko aus dem 10. Jahrgang fassten schließlich den Entschluss: „Wir wollen einen Spendenlauf für die ganze Schule zu organisieren.“

Alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher führten mit SV-Lehrkräften sowie weiteren unterstützenden Lehrkräften einen Projekttag für die Organisation der Spendenlauf-Aktion durch. Sie erarbeiteten eine Ein-Kilometer-Route durch den Ortskern und einigten sich darauf, dass die erlaufene Gesamtsumme dann an das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ überwiesen wird. Am 22. April war es dann soweit: Der Spendenlauf der ersten bis zehnten Klassen fand bei angenehmen Temperaturen statt.

Am Start- und Zielpunkt gab es einen durch den Förderverein der Schule gesponserten Stand mit frischem Obst, den die Schulsozialarbeiter der Schule, Astrid Reibold und Michael Schirmer, organisiert haben. Es wurde ein Zeitplan erstellt, der einen sehr wichtigen Vorteil der Schule Bispingen nutzt: Klein- und Groß zusammen. Es ist immer ein jüngerer Jahrgang mit einem älteren zusammen gestartet und gelaufen, um aufeinander Acht zu geben. So starteten beispielsweise die Zehntklässler gemeinsam mit den Erstklässlern. Außerdem waren die Verkehrshelferinnen und -helfer der Schule an bestimmten Streckenposten positioniert, um die Sicherheit der kleinen und großen Läuferinnen und Läufer über den ganzen Vormittag hinweg zu gewährleisten.

Im Vorfeld des Spendenlaufs hat sich jeder Schüler und jede Schülerin Sponsoren aus seinem beziehungsweise ihrem privaten Umfeld gesucht, die einen bestimmten Betrag pro Runde in die Laufkarte eingetragen haben. Laut Schülervertretung war von ein Euro bis 20 Euro pro Runde alles vertreten. Das hat die meisten Schüler stark motiviert, so viele Runden wie möglich für diesen guten Zweck zu laufen. Die gelaufenen Runden wurden an der Ziellinie von Lehrkräften abgestempelt, sodass das Ausrechnen der Spendensumme gewährleistet war. Im Durchschnitt sind die Kinder und Jugendlichen bei der Aktion etwa sechs Runden gelaufen.

Das Einsammeln der Spendengelder erstreckte sich über einen Monat. Nun aber ist es geschafft und die Summe ist überwiesen. Schulleiterin Iris Wagner: „Ich bin sehr stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler, die so viel Engagement gezeigt haben, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Dank auch an alle Sponsorinnen und Sponsoren. Unsere Schulgemeinschaft konnte einen Betrag in Höhe von 19490,78 Euro an das Bündnis ‚Aktion Deutschland hilft‘ spenden.“

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