„Fruchtbare Kooperation“ und „Weg mit Blick nach vorn“ in Bispingen

Neue vierzügige Kita auf dem Gelände des Heidjerhauses: Kooperationsgespräch zwischen dem DRK-Ortsverein Bispingen und der Lebenshilfe Soltau

„Fruchtbare Kooperation“ und „Weg mit Blick nach vorn“ in Bispingen

In Bispingen gab es am vergangenen Montag, dem 4. Juli, ein Kooperationsgespräch zwischen dem DRK-Ortsverein Bispingen und der Lebenshilfe Soltau. Theres Kolell, stellvertretende Vorsitzende des DRK-Ortsvereins, freut sich auf eine „fruchtbare Kooperation“ mit der Lebenshilfe Soltau. Bis spätestens 2024 soll eine neue vierzügige Kita auf dem Gelände des jetzigen Heidjerhauses am Heidepark in Bispingen entstehen. Zusätzlich zur vierzügigen Kita soll Raum für die Bedarfe des DRK geschaffen werden. Die gemeinsame Nutzung von Funktions- und Bewegungsräumen ist dabei ausdrücklich vorgesehen.

Die Leiterin der Lebenshilfe-Kita „Wirbelwind“, Melanie Borchers, wartete schon mit einigen Ideen auf. So könne es zum Beispiel einen gemeinsamen Vorlesetag geben sowie „Spielenachmittage oder gemeinsame Ausflüge, um mit den Kindern etwas zu unternehmen.“ An Nachmittagen bei Kaffee und Kuchen könnten die Mitglieder des DRK-Ortsvereins mit den Eltern der Kita-Kinder und den Erzieherinnen gemeinsam weitere Projekte entwickeln, wie sie die nun beschlossene Kooperation mit konkreten Vorhaben ausgestalten wollten. „Wir wollen gemeinsam entscheiden“, unterstrich die Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Bispingen Cordula Piechaczek.

Nach Vorgesprächen mit der Lebenshilfe und der Gemeinde Bispingen hatte der DRK-Vorstand diesen „Weg mit Blick nach vorn“ einstimmig beschlossen.

Gerhard Suder, Geschäftsführer der Lebenshilfe Soltau, betonte: „Es soll eine Plattform entstehen, auf der sich Generationen begegnen können.“

Bispingens Bürgermeister Dr. Jens Bülthuis zeigte sich „sehr erfreut und dankbar“ für diese „zukunftsorientierte Entwicklung, bei der positive Synergien für die Bürgerinnen und Bürger Bispingens - gleich welchen Alters - im Vordergrund stehen.“

Bülthuis sprach in diesem Zusammenhang von „4+1“: Ziel sei ein gemeinsamer Betrieb des Gebäudes durch die Lebenshilfe und das DRK - und zwar mindestens für die nächsten 25 Jahre. Das gebe dem DRK, dessen Pachtvertrag für das sanierungsbedürftige Heidjerhaus im Jahre 2032 auslaufe, „Planungssicherheit und Perspektive für eine Erweiterung des Angebotes.“

Derzeit wird das Heidjerhaus vom DRK lediglich zweimal im Monat für Seniorennachmittage genutzt. Zusätzlich stehen dort derzeit Deutschkurse für ukrainische Flüchtlinge und ein Angebot für Kinder-Yoga auf dem Programm.

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