Kita-Standort in Bispingen: Gruppe CDU/Bispinger Bürgerliste erfreut

CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Cohrs: „Nun ist es geschafft“

Kita-Standort in Bispingen: Gruppe CDU/Bispinger Bürgerliste erfreut

Die Festlegung des Standortes der geplanten neuen Kindertagesstätte in Bispingen war kürzlich Thema in der Jahreshauptversammlung des Bispinger CDU-Gemeindeverbandes.

Christian Cohrs, Fraktionsvorsitzender der CDU Bispingen, stellte den Mitgliedern im Rahmen der Versammlung noch einmal die Eckdaten vor. Die Gruppe CDU/Bispinger Bürgerliste sei erfreut, „in breiter Diskussion einen Mehrheitsbeschluss des Bispinger Rates für den Kindergarten am ‚Heidepark‘ erwirkt zu haben.“ Eigentlich habe alles schneller gehen sollen, immerhin sei fast ein Jahr seit der Eröffnung der Standortdiskussion vergangen. Während des Kommunalwahlkampfes seien allerdings nicht alle Fraktionen offen für eine zügige Abstimmung noch vor möglichen Änderungen der Mehrheitsverhältnisse gewesen. „Nun ist es geschafft, und die Verwaltung hat den Auftrag bekommen einen Plan für die schnellstmögliche Errichtung einer vierzügigen Kindertagesstätte zu erarbeiten“, so Cohrs.

Der Standort am Heidjerhaus bietet beste Erreichbarkeit sowohl für Eltern aus dem Kernort als auch aus den Außendörfern. „Die zukünftige Mitnutzung der Heide- und Waldflächen durch die Jüngsten unserer Gemeinde passt gut zu den erst kürzlich umgesetzten Maßnahmen rund um das Naherholungsgebiet“, betonte der Fraktionsvorsitzende. Eine verbesserte Wegeinfrastruktur im Park, das Baugebiet südlich der Fläche (Allermoor) als auch nördlich davon - mit der Verdichtung durch Hinterbebauung in Neu Borstel - werteten den zentral liegenden Bereich auf. Gleichzeitig sei an diesem Standort in den nächsten Jahrzehnten nicht mit großen Veränderungen in der unmittelbaren Nachbarschaft zu rechnen. Ein „Gütemerkmal“, das der neue Kindergarten gern mit auf den Weg bekommen solle und das am Alternativstandort Schwimmbad nicht sicher wäre.

Im Wahlkampf seien sich zwar alle Fraktionen einig gewesen, dass das Schwimmbad erhalten werden müsse, „in welcher Form dies geschehen kann und soll ist allerdings unklar“, so Cohrs. Die gemeindeeigenen Flächen an der Trift böten der Politik und der Verwaltung vielfältige Möglichkeiten, um auf Entwicklungen in der nahen Zukunft reagieren zu können. „So werden sie auch jetzt für die Übergangskindertagesstätte gut genutzt. Die Flächen langfristig und ohne Not zu verbauen und sich damit bei Entwicklungsmöglichkeiten am Schwimmbad einschränken zu müssen, ist keine ausgewogene Lösung“, hob der Fraktionsvorsitzende hervor.

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