London war am Anfang Mai Austragungsort zweier hochkarätiger Taekwondo-Weltranglistenturniere – den London Open und dem President‘s Cup. Mit jeweils rund 700 Athletinnen und Athleten aus Europa, Amerika und Asien war das Teilnehmerfeld international stark besetzt. Mit dabei waren auch Taekwondoka aus der der Lüneburger Heide.
So präsentierten sich die Sportfreunde Bispingen dabei in hervorragender Form und erzielten beachtliche Erfolge. Insgesamt sicherte sich das Team zwei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen und setzte damit ein deutliches Zeichen auf internationaler Ebene.
Mira Lichte erreichte nach überzeugenden Leistungen das Halbfinale, in dem sie sich erst der späteren Turniersiegerin aus dem US-Nationalteam geschlagen geben musste. Sie belegte den dritten Platz.
Maja Kostadinov zeigte ebenfalls starke Leistungen bei beiden Turnieren. In einem engen Kampf unterlag sie in Runde zwei punktgleich einer Athletin aus dem niederländischen Nationalteam. Im Paarlauf mit Nikita Foresta (HTU) gewann sie zudem Bronze.
Für einen Höhepunkt sorgte Tuong-Vi Hannah Do, die gemeinsam mit ihrem Team die Damenklasse (18 bis 30 Jahre) dominierte und sich die Goldmedaille sicherte.
Auch Stephanie Elbers überzeugte im Teamwettbewerb. Gemeinsam mit Amelie Brüning (TUH) und Franzesca Dincao (TVBB) gewann sie im weiblichen Team bis 50 Kilogramm bei den London Open die Goldmedaille sowie beim Presidents Cup Silber. Anh-Tuan Do konnte sich am ersten Wettkampftag zwei Bronzemedaillen im Einzel sowie im Paarlauf mit Candida Tunkel (NWTU) sichern. Am zweiten Wettkampftag erreichte er zweimal das Finale und gewann nach knappen Entscheidungen jeweils die Silbermedaille.
„Die Ergebnisse zeigen, dass sich unsere intensive Vorbereitung und die kontinuierliche Arbeit der letzten Monate ausgezahlt haben. Gerade bei einem so stark besetzten internationalen Teilnehmerfeld ist diese Leistung nicht hoch genug einzuschätzen“, erklärte Trainer Anh-Tuan Do. „Besonders stolz sind wir auf die mannschaftliche Geschlossenheit und die Entwicklung unserer Athletinnen und Athleten auf diesem Niveau.“