„Moin Mobilitätswende“: Neuer Schnellladepark für E-Autos bei Bispingen

Unternehmen „EnBW“ nimmt neuen Großstandort an der Autobahn 7 in Betrieb

„Moin Mobilitätswende“: Neuer Schnellladepark für E-Autos bei Bispingen

„Moin Mobilitätswende“ - mit dieser typisch norddeutschen Begrüßung hat das Unternehmen „EnBW“ einen neuen Schnellladepark für E-Autos an der Autobahn 7 bei Bispingen in Betrieb genommen. Damit erweitert das Energieunternehmen sein deutschlandweites Schnellladenetz um einen weiteren Großstandort. Mit dem Bau hatte „EnBW“ im September vergangenen Jahres begonnen.

Wer mit einem elektrisch betriebenen Fahrzeug auf der Autobahn 7 zwischen Hannover und Hamburg oder im Bereich Bispingen unterwegs ist, kann dort ab sofort einen Ladestopp einlegen. 16 sogenannte HPC-Ladepunkte stehen E-Mobilistinnen und -mobilisten zur Verfügung. HPC ist die Abkürzung für High Power Charging.

„An unseren HPC-Ladepunkten können Fahrerinnen und Fahrer ihr Auto mit bis zu 300 Kilowatt laden. So landen in nur 20 Minuten Ladezeit bis zu 400 Kilometer neue Reichweite im Akku - je nach Konfiguration des Fahrzeugs“, erklärt Timo Sillober vom Unternehmen „EnBW“, unter anderem verantwortlich für den Bereich Elektromobilität: „Der Ladepark ist so konzipiert, dass wir auf den wachsenden Hochlauf an E-Autos jederzeit reagieren können: Wir können den Ladepark auf bis zu 40 Ladepunkte ausbauen.“

Die Ladepunkte in Bispingen sind mit einer Photovoltaik-Anlage überdacht. Damit sind die Nutzer und deren E-Autos vor der Witterung geschützt. „Außerdem gewinnen wir den Strom zum Betrieb des Ladeparks teilweise direkt vom Dach“, betont Sillober. Wer sein Fahrzeug auflade, könne die Wartezeit im Wirtschafts- und Gewerbegebiet Gauß’scher Bogen verbringen und Attraktionen wie das „Verrückte Haus“ besuchen.

Die EnBW baut deutschlandweit große Schnellladeparks entlang von Autobahnen: „Wir integrieren E-Mobilität einfach in den Alltag unserer Kundinnen und Kunden. Dazu gehört es auch, auf Fernfahrten bequem laden zu können. Schon in wenigen Wochen wird ein weiterer Schnellladepark der ‚EnBW‘ in Niedersachsen bei Lauenau an der A2 in Betrieb gehen. Unsere Ladeparks bei Bispingen und Lauenau sind wichtige Knotenpunkte an den Fernverkehrsachsen A2 und A7 in Niedersachsen“, so Sillober weiter: „Mit Zwickau und Meerane gehen demnächst zwei Standorte in Sachsen in Betrieb und erst kürzlich haben wir in Bayern mit Erkheim und Erlangen zwei weitere Schnellladeparks ans Netz genommen.“

Ende vergangenen Jahres hat das Unternehmen am Kamener Kreuz einen der größten Schnellladeparks Europas eröffnet. Neben dem Ausbau an Fernverkehrsstraßen ermöglicht die „EnBW“ auch das Laden in Innenstädten und beim Einkaufen in Kooperation mit Handelsketten und Immobilienverwaltern. Während die Kundinnen und Kunden einkaufen, lädt das E-Auto. Bis 2025 investiert die EnBW jährlich 100 Millionen Euro und steuert ihr Ziel an, ihr Schnellladenetz bis dahin auf 2.500 Standorte zu erweitern.

Das „HyperNetz“ von „EnBW“ bietet Fahrern von E-Fahrzeugen Zugang zu mehr als 200.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Italien und Liechtenstein. Zu finden sind die Lademöglichkeiten über die App „EnBW Mobility+“, über die auch kontaktlos bezahlt werden kann.

Die „EnBW Energie Baden-Württemberg AG“ ist mit rund 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eines der größten Energieunternehmen in Deutschland und Europa und versorgt rund 5,5 Millionen Kundinnen und Kunden mit Strom, Gas und Wasser sowie mit Energielösungen und energiewirtschaftlichen Dienstleistungen. Im Bereich E-Mobilität hat sich die EnBW in den vergangenen Jahren zu einem der Marktführer entwickelt.

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