Schwerer Verkehrsunfall – rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Rettungshubschrauber „Christoph 29“ landet an Unfallstelle

Schwerer Verkehrsunfall – rund 40 Feuerwehrleute im Einsatz

Über den Einsatz beim schweren Verkehrsunfall, der sich am 3. Oktober gegen 13.30 Uhr auf der Kreisstraße 51 am Abzweig Benninghöfener Weg ereignete, berichtet jetzt nach der Polizei auch die Gemeindefeuerwehr Bispingen.

Ein Autofahrer aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) war augenscheinlich mit hoher Geschwindigkeit in das Heck eines landwirtschaftlichen Anhängers gefahren. Das Treckergespann befand sich im Abbiegevorgang nach links in den Benninghöfener Weg und hatte dies auch angezeigt. Der Pkw schob sich weit bis zur B-Säule unter den Anhänger. Dies führte zu schwersten Verletzungen des Fahrers, der bei Eintreffen der Ersthelfer und Rettungskräfte jedoch ansprechbar war.

Der Fahrer des Treckers sowie sofort hinzugeilte weiter Helfer, die wegen Erntearbeiten ganz in der Nähe beteiligt waren, leisteten umgehend erste Hilfe und setzten den Notruf ab. Daraufhin wurden die Ortsfeuerwehren Behringen und Bispingen sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert.

„Die ersteintreffenden Kräfte aus Behringen übernahmen die Betreuung der verletzten Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, sicherten den Abfahrwagen mit hydraulischen Winden ab und stellten den Brandschutz sicher. Die patientenschonende Rettung mittels diverser schwerer Rettungsgeräte erfolgte durch die Ortswehr Bispingen in enger Abstimmung mit dem Rettungsdienst und dauerte fast eine Stunde aufgrund der Tatsache, dass der Pkw sehr weit unter den Anhänger gefahren war“, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

In der Zwischenzeit traf auch der Rettungshubschrauber „Christoph 29“ ein. Nach der Versorgung im Rettungswagen unterstütze die Feuerwehr noch beim Transport des Verletzten in den Rettungshubschrauber. Dieser brachte den Mann schließlich in ein Hamburger Krankenhaus.

Der Fahrer des Treckers blieb unverletzt. Nach gut zwei Stunden konnten die Feuerwehren die Einsatzstelle wieder verlassen, ehe am späten Nachmittag die Feuerwehr Behringen nochmals dorthin alarmiert wurde. Es ging jedoch lediglich um die Sicherstellung des Brandschutzes während das Abschleppunternehmen den Pkw barg. Während der gesamten Zeit waren die Kreisstraße 51 und der Benninghöfener Weg vollgesperrt.

Im Einsatz waren rund 40 Feuerwehrleute aus zwei Ortsfeuerwehren, Gemeindebrandmeister Carsten Renk sowie der Rettungsdienst und Polizei.