„Sommermusik in Bispinger Kirchen“

Konzertreihe startet - Aufführungen überwiegend im Freien

„Sommermusik in Bispinger Kirchen“

Die Corona-Pandemie hat dafür gesorgt, dass die diesjährige Saison der Reihe „Sommermusik in Bispinger Kirchen“ erst mit Verspätung beginnt. Jetzt aber ist es soweit: Am Freitag, dem 3. Juli, fällt der Startschuss mit dem ersten Konzert in der St. Antoniuskirche.

Insgesamt sind acht Konzerte geplant, nach Möglichkeit Open Air zwischen Oler Kerk und altem Pfarrhaus. Bei unbeständigem Wetter werden die Aufführungen in die St. Antoniuskirche verlegt. Unabhängig vom Veranstaltungsort müssen die jeweils gültigen Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutz aller Teilnehmer eingehalten werden. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei. Am Ausgang wird eine Spende erbeten, die den Organisatoren hilft, den Künstlern angemessene Honorare zahlen zu können.

Am Freitag, den 3. Juli, eröffnen um 19.30 Uhr in der St. Antoniuskirche unter dem Motto „England und Europa - Musik des 18. Jahrhunderts in London“ Margret Hoppe, Orgel, und Ursula Groten, Flöten, den musikalischen Reigen. Sie spielen Werke von Georg Friedrich Händel, John Stanley, William Croft, Charles Dieupart und Giuseppe Sammartini.

Margret Hoppe war von 1979 bis 2018 Kantorin und Seelsorgebereichsmusikerin an der Agneskirche in Köln, wo sie den Neubau der Rieger-Orgel verantwortlich begleitete und in der Kölner Innenstadt mehrere Chöre und Ensembles leitete, deren Repertoire mittelalterliche bis zeitgenössische Kompositionen und Uraufführungen umfasst.

Ursula Groten ist Dozentin an der Musikschule Erftstadt; darüber hinaus spielt sie Konzerte im In- und Ausland. Sie leitet mehrere Kammermusikensembles und konzertiert solistisch genauso wie in unterschiedlichen Besetzungen. Mit Margret Hoppe erarbeitet sie regelmäßig neue Konzertprogramme mit alter und neuer Musik für Flöte und Orgel, oft erweitert durch eine Continuo-Gruppe und Sologesang.

Die Konzertreihe „Sommermusik in Bispinger Kirchen“ wird am 17. Juli mit Musik für Flöte und Marimba fortgesetzt. Das Duo „Melange“ (Almut Unger, Flöte, und Thomas Laukel, Marimba) gastiert mit Werken von Ludwig van Beethoven, Astor Piazolla und Georges Bizet.

Oliver Jaeger (Gitarre, Bandoneon, Symphonetta) lädt die Zuhörer am 24. Juli zu einer musikalischen Reise über das Meer ein. „mediterran - atlantico“ nennt er sein von Flamenco, Fado, Tango und klassischer Musik inspiriertes Programm.

Eine spätsommerliche Serenade bieten Nina Schulze, Sopran, und Marie Zimmer, Harfe, am 31. Juli. Unter dem Programmtitel „Leise flehen meine Lieder…“ erklingen Werke von Franz Schubert bis Claude Debussy.

„Stil/os gücklich“ heißt es am 7. August. Ein A-capella-Konzert mit dem „Vocoder Ensemble“ (Maria Krawietz - Mezzosopran, Lena Ritter - Mezzosopran, Antonia Schwoch - Alt, Lennart Wagner - Bariton, Hennig Wölk - Bariton, Patrick Below - Bass) erwartet die Konzertbesucher.

Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens wird auch bei der Sommermusik gewürdigt. Am 14. August spielt das Hansa-Ensemble (Idan Levi, Flöte; Mari Sakai, Violine; Lucas Schwengebecher, Bratsche; Birte Schulz, Violoncello; Hye-Yeon Kim, Klavier) Kammermusik aus der Jugendzeit des großen Komponisten.

Unter der Überschrift „world-jazz“ präsentiert das Duo „Mehr als wir“ (Matthias Ehrig, Gitarre, und Andreas Uhlmann, Posaune) am 28. August Songs mit Einflüssen aus Jazz, Pop und Folk.

Die diesjährige Reihe „Sommermusik in Bispinger Kirchen“ endet am 4. September. Von Wundern und Visionen mit Werken von Hildegard von Bingen, Gautier de Coinci, Philipp der Kanzler und anderen singt und spielt das Duo „La Mouvance“ (Christine Mothes, Gesang, und Karen Marit Ehlig, Fiedel).

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