Sozialdemokraten treten an

Insgesamt 15 Kandidatinnen und Kandidaten bei Kommunalwahl in Bispingen / SPD stark vertreten

Sozialdemokraten treten an

Die SPD Bispingen ist in den Kommunalwahlkampf gestartet - mit reichlich „Personalstärke“: Sechs Frauen und neun Männer treten auf ihrer Liste an. „Das Interesse an der Kandidatur war deutlich größer als bei vorangegangenen Wahlen“, berichtet der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Jan-Ole Witthöft in einer Mitteilung. „Wir konnten die Zahl der Kandidierenden fast verdoppeln“. Das Altersspektrum reicht von 25 bis 68 Jahren. Witthöft, der zu seiner zweiten Wahlperiode die Liste der SPD anführt, ist somit der jüngste Kandidat der SPD als auch aller Parteien für die Bispinger Gemeindevertretung. „Vom Handwerker bis zum Lehrer, vom Soldaten bis zum Unternehmer, von der Bauingenieurin bis zur Notfallsanitäterin, wir decken ein breites Spektrum ab und können viele Kompetenzen in den Rat einbringen“, zeigt sich der derzeitige SPD-Fraktionsvorsitzende Olaf Suhk zufrieden.

„Die SPD hat die ganze Gemeinde im Blick. Einzelinteressen oder Befindlichkeiten spielen bei uns keine Rolle“, verweist Kirsten Kasch auf die Unabhängigkeit der Fraktion. „Dies ist auch der Grund, warum ich mich, als parteilose Kandidatin, für die Kandidatur bei der SPD entschieden habe.“ „An der Fraktion gefällt mir besonders, dass jede Meinung akzeptiert und diskutiert wird, jeder darf dann nach eigenem Befinden ohne Fraktionszwang abstimmen“, beschreibt Arunsri Fritzsche die Demokratie in der SPD-Fraktion.

Thematisch setzen die Sozialdemokraten viele Akzente: Nachhaltiges Leben sei eine der wichtigsten Aufgaben, mit der man sich auch lokal auseinandersetzen müsse. Bei Neubauten komme es darauf an, nicht immer weiter an den Rändern zu wachsen, sondern durch Kernortverdichtung die Zersiedelung zu stoppen. „Es kann nicht sein, dass Grundstückseigentümer über Jahrzehnte Baugrundstücke der Bebauung vorenthalten und so die Preisspirale in der Gemeinde vorantreiben“, kommentiert Ratsherr Carsten Bodenbinder. „Junge Bispingerinnen und Bispinger sollen die Chance erhalten, erschwinglichen Baugrund in der Gemeinde zu erhalten.“

Priorität hat für die SPD Bispingen eine gute Kinderbetreuung. „Wir wollen die Kita am Schwimmbad, keine Container. Dabei werden die dezentralen Kindergärten in den Ortschaften nicht gefährdet - wir haben einfach einen großen Bedarf“, macht Kandidatin Cornelia Baden den Standpunkt klar.

Die gewerbliche und touristische Entwicklung der Gemeinde sei elementar für die Sicherung von Bispingens Zukunft, so die Mitteilung der SPD, die hierbei auf kleine und mittelständische Unternehmen setze, für die der Gaußsche Bogen gedacht sei, nicht „auf Logistikspekulanten und noch mehr Hotels“, so Witthöft. Wichtig sei es auch, „die Dienste der Gemeinde für die Bürgerinnen und Bürger deutlich zu verbessern und die Gemeinde auch für Gäste einfach schöner zu machen“, fordert Kandidat Oliver Wegener. „Wir sollten den Kernort entschleunigen und Platz zum Verweilen und Flanieren schaffen“

Weitere Themen sind die rettungsdienstliche Versorgung der Gemeinde Bispingen: „Wir setzen uns für einen zweiten Rettungswagen tagsüber in der Gemeinde ein“, erklärt der Borsteler Kandidat Roland Aubel. Zudem soll die Anbindung von Bispingen mit Lüneburg und Soltau auf der Schiene vorangebracht werden: „Mit einer Sonderfahrt haben wir hier bereits ein starkes Zeichen gesetzt, außerdem unterstützen wir ein Gutachten zum Einwerben notwendiger Fördermittel.“

Weitere Themen finden sich im Infoflyer, der in den kommenden Tagen in die Haushalte der Gemeinde gehen wird. Für Meinungen, Anregungen, Probleme und Tipps ist die SPD stets ansprechbar per E-Mail an SPD-Bispingen@gmx.de oder telefonisch unter 0173-6533660 (Jan-Ole Witthöft).

Zur Liste der Bispinger SPD unbd den Platzierungen: 1. Jan-Ole Witthöft (Hörpel); 2. Arunsri Stefanie Fritzsche (Hützel); 3. Carsten Bodenbinder (Steinbeck/Luhe); 4. Cornelia Baden (Borstel); 5. Roland Aubel (Borstel); 6. Kirsten Kasch (Hörpel); 7. Oliver Wegener (Wilsede); 8. Ina Marienberg (Behringen); 9. André Gocol (Hörpel); 10. Birgit Mertke (Bispingen); 11. Frank Walter (Bispingen); 12. Annika Köller (Volkwardingen); 13. Andree Ziehm (Behringen); 14. Olaf Suhk (Behringen); 15. Wolfgang Meyer (Steinbeck/Luhe).

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