Brennendes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz - drei Leichtverletzte

Bewohner werden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht

Brennendes Essen sorgt für Feuerwehreinsatz - drei Leichtverletzte

Um kurz nach 23 Uhr ging am gestrigen Donnerstag ein Notruf in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Heidekreises ein. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Bomlitzer Käthe-Kollwitz-Weg hatte Rauch in seiner Wohnung festgestellt. Mit dem Alarmstichwort „Feuer mittel - Menschenleben in Gefahr“ wurden sogleich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren Bomlitz und Bommelsen sowie der Teleskopmast aus Bad Fallingbostel alarmiert. Außerdem fuhren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, der Einsatzleiter Rettungsdienst und die Polizei umgehend zur Einsatzstelle.

„Die ersten Kräfte waren schnell vor Ort“, berichtet Thomas Klamet, stellvertretender Pressesprecher der Feuerwehren der Stadt Walsrode: „Alle Bewohner des Hauses hatten dieses mittlerweile verlassen. Da sie zum Teil direkt aus dem Bett kamen, wurden sie von den Einsatzkräften mit Decken versorgt. Zwei Kinder erhielten Kuscheltiere zur Ablenkung geschenkt.“ Ein Angriffstrupp habe laut Klamet schnell die Ursache für die Rauchentwicklung ausmachen können: „In einer Mikrowelle waren Lebensmittel bis zur Unkenntlichkeit verkohlt.“

Die Feuerwehrleute brachten die Mikrowelle samt Inhalt ins Freie und löschten das Gerät ab. Drei Bewohner aus der betroffenen Wohnung wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

In diesem Zusammenhang möchte die Feuerwehr noch einmal darauf hinweisen, „dass Rauchmelder gerade zu nachtschlafender Zeit echte Lebensretter sind.“ In Niedersachsen bestehe seit dem Jahr 2012 eine Pflicht zur Installation dieser Geräte. Eine Übergangsphase sei bereits seit 2015 abgelaufen.

Logo