Bürger können sich einbringen

„LEADER“-Region Hohe Heide auf dem Weg in die neue Förderperiode

Bürger können sich einbringen

Was zeichnet die Region Hohe Heide im Jahr 2035 aus? Welche Herausforderungen kommen auf sie zu? Welche Themen sollen für die Entwicklung der Region im Vordergrund stehen? Mit diesen Fragestellungen wurden die Türen des Bürgerhauses in Bothel am Dienstagabend, dem 7. September, zum Auftakt der Fortschreibung des Regionalen Entwicklungskonzepts der „LEADER“-Region Hohe Heide geöffnet.

Bürger der Samtgemeinde Bothel, der Städte Visselhövede, Schneverdingen, Soltau sowie den Gemeinden Kirchlinteln und Neuenkirchen sind nun gefragt, ihre Region für die kommende „LEADER“-Förderperiode optimal aufzustellen. Der im Rahmen einer LAG-Sitzung durchgeführte Workshop bildete den Auftakt zur Beteiligung. Der Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen und 1. Vorsitzender der LAG, Carlos Brunkhorst, begrüßte die rund 30 LAG-Mitglieder und Gäste der Veranstaltung und gab einen kleinen Vorgeschmack auf die kommende „LEADER“-Förderperiode.

Mit voraussichtlich rund 1,7 Millionen Euro Fördermitteln können Kosten für Projekte zur Förderung des ländlichen Raumes mit bis zu 80 Prozent gefördert werden. Förderanträge können sowohl von kommunalen Trägern als auch von Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen gestellt werden. Gemeinsam ist allen Projekten, dass sie einen Nutzen für die Region bringen und innovative Lösungen für bestehende Herausforderungen liefern sollen. „Nun gilt es, sich als Bürger der Region einzubringen und Ideen zu sammeln, um die LEADER-Bewerbung gemeinsam zu bewerkstelligen“, unterstrich Brunkhorst.

Parallel läuft derzeit auch eine anonyme Online-Befragung der Bevölkerung. Brunkhorst rief die Gäste dazu auf, daran teilzunehmen und den Hinweis zur Befragung weiterzutragen. Die Befragung ist im Internet unter https://www.umfrageonline.com/s/REK-Hohe-Heide zu finden und dort noch bis kommenden Donnerstag, dem 16. September , freigeschaltet. Mit den Worten „Bringen Sie sich ein, es tut uns allen, unserer Region Hohe Heide, gut!“ leitete der 1. Vorsitzende den Workshop ein.

Nach einem Einblick in den Prozess der kommenden vier Monate diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedene Themenfelder. Dabei wurde deutlich, dass die Region bereits auf ein breites und dynamisches Netzwerk aufbauen kann und wichtige Akteure am Tisch sitzen. Die Chance besteht darin, Vorhandenes aufzugreifen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Büro „inspektour“, das damit beauftragt ist, das „Regionale Entwicklungskonzept“ (REK) fortzuschreiben.

Zu Projektideen und Maßnahmen wird am es am 7. Dezember dieses Jahres eine weitere öffentliche Veranstaltung geben. Der Beteiligungsprozess läuft bis Mitte Dezember dieses Jahres. Ideen und Anregungen nimmt Christine Seiler vom Büro „inspektour“ unter Ruf (040) 414388745 oder per E-Mail unter christine.seiler@inspektour.de gern während des gesamten Prozesses entgegen.

Logo