„Menschenleben in Gefahr“

Meterhohe Flammen schlugen aus Schornstein eines landwirtschaftlichen Wohnhauses in Brochdorf / 60 Feuerwehrleute im Einsatz

„Menschenleben in Gefahr“

Weil aus dem Schornstein eines landwirtschaftlichen Wohnhauses mit angeschlossenem Kuhstall meterhohe Flammen schlugen, alarmierten Nachbarn in der Rutenmühler Straße in Brochdorf in der Nacht von Freitag, dem 7. Februar, auf Samstag, dem 8. Februar, kurz nach Mitternacht die Feuerwehr. Da die Bewohner zunächst nicht auf Klingeln und Klopfen reagierten, wurde das Alarmstichwort auf „Feuer 2 Y“, was „Menschenleben in Gefahr“ bedeutet, erhöht. Somit wurden weitere Wehren der Gemeinde Neuenkirchen und ein Löschzug mit Drehleiter aus Soltau alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehrleute aus Brochdorf schlugen weiter Flammen aus dem Schornstein, die Bewohner konnten sich allerdings selbstständig in Sicherheit bringen. „Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude auf allen Stockwerken auf eine mögliche Brandausbreitung und stellte mehrere Trupps unter Atemschutz bereit“, so Daniel Dwenger, stellvertretender Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis.

Nachdem die Drehleiter auf dem Hof in Stellung gebracht war, konnte der Schornstein mit Hilfe eines Schornsteinfegergeschirrs gereinigt werden. Die brennenden Reste wurden entfernt. Diese löschten die Feuerwehrleute im Freien mit wenigen Litern Wasser ab. Der zuständige Schornsteinfegermeister wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Bispingen mit einem Mannschaftstransportwagen zur Einsatzstelle gebracht und konnte die Arbeiten der Feuerwehr noch einmal überprüfen.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Im Einsatz waren die Feuerwehren Brochdorf, Neuenkirchen, Soltau und Bispingen mit rund 60 Kräften. Ebenfalls vor Ort waren der Brandschutzabschnittsleiter Nord Matthias Meyer sowie der Gemeindebrandmeister Neuenkirchen Carsten Kühn.

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