„Fit wie ein Turnschuh“: Alfred Michaelis auch mit fast 80 Jahren ehrenamtlich aktiv

Dorfmarker berichtet SoVD-Mitgliedern von seiner Arbeit im In- und Ausland

„Fit wie ein Turnschuh“: Alfred Michaelis auch mit fast 80 Jahren ehrenamtlich aktiv

Alfred Michaelis feiert bald seinen 80. Geburtstag, ist aber noch so „fit wie ein Turnschuh“- und nach wie vor ständig in Deutschland und Europa unterwegs. Der Dorfmarker hielt kürzlich vor den Mitgliedern des SoVD-Ortsverbandes Dorfmark/Fallingbostel im „Deutschen Haus“ einen Vortrag, in dem er über sein Leben und seine ehrenamtliche Arbeit für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge berichtete.

„Wir sind Alfred Michaels sehr dankbar, dass wir zuhören konnten“, betonte Dorfmarks neue SoVD-Vorsitzende Hannelore zum Berge nach der rund dreistündigen Veranstaltung, die mit einer Präsentation der Aufgaben des Volksbundes begonnen hatte. Rainer Grygiel, Bundeswehrbeauftragter des Volksbundes für Niedersachsen und Bremen, stellte dabei die vielfältigen Aufgaben des Volksbundes vor.

Unter dem Volksbund-Motto „Gemeinsam für den Frieden“ wurde insbesondere die intensive Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes als auch die starke Unterstützung von Volksbundprojekten durch die Bundeswehr hervorgehoben. So gibt es unter anderem jährlich rund 90 Kriegsgräberpflegeeinsätze durch aktive Soldatinnen und Soldaten sowie Reservistinnen und Reservisten auf deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland.

Diese Arbeit stand im zweiten Teil der Veranstaltung im Mittelpunkt: Alfred Michaelis, Unteroffizier der Reserve, war bislang bei 38 Arbeitseinsätzen, elf im Inland und 27 im Ausland, mit von der Partie. Achtmal arbeitete er ehrenamtlich in Frankreich, viermal in Belgien, dreimal in Polen und je zweimal in Dänemark, den Niederlanden, Italien, Lettland und Litauen sowie je einmal in der Slowakei und Tschechien.

Im Rahmen des Vortrags präsentierte Michaelis zahlreiche Aufnahmen, die bei den Arbeitseinsätzen entstanden sind. Das Publikum zeigte sich beeindruckt von der Art und vom Umfang der Pflege- und Baumaßnahmen. Am Schluss der veranstaltung überraschte Ursula zum Berge die Referenten nicht nur mit kleinen Präsenten, sondern vor allem mit einer Spende in Höhe von 400 Euro für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

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