„Katzen kamen nicht zu Schaden“

Vier Feuerwehren und der Fachzug Wassertransport üben / Drohne eingesetzt

„Katzen kamen nicht zu Schaden“

„Endlich wieder eine gemeinsame Einsatzübung“ - so kommentierte ein Feuerwehrmitglied am vergangenen Samstag die Alarmierung der Feuerwehren Dorfmark, Riepe, Marbostel und Meinern-Mittelstendorf. Stadtbrandmeister Andreas Schulenburg bestätigte dies bei der Abschlussbesprechung: „Eine Alarmübung war überfällig.“ Als Lage wurde ein ausgedehnter Wald- und Flächenbrand angenommen, der sich wegen eines brennenden Lastkraftwagens von der nahen Autobahn 7 in Richtung Fuhrhop und Bömme ausbreitet.

Die Aktiven aus den vier Feuerwehren hatten in der Pandemie ihr Handwerk nicht verlernt. Schnell war eine mehr als 500 Meter lange Schlauchleitung aus der Böhme zum „Einsatzort“ verlegt, mehrere Pumpen teilweise in unwegsamen Gelände in Stellung gebracht und die Brandbekämpfung auf breiter Front durchgeführt.

Parallel wurde die „Lage“ aus der Luft mit der kürzlich beschafften Drohne der Feuerwehr Bad Fallingbostel erkundet und die Aufnahmen direkt im Einsatzleitfahrzeug zur Verfügung gestellt. Wenige Kilometer weiter übte der Fachzug Wassertransport der Kreisfeuerwehrbereitschaft Süd. Er war nach der angenommenen Lage ebenfalls in die Bekämpfung des ausgedehnten Wald- und Flächenbrandes entlang der BAB 7 eingebunden.

Als Wasserentnahmestelle für die Tanklöschfahrzeuge diente ein großer Teich in Fuhrhop. Von dort wurde das Löschwasser zu den Einsatzstellen entlang der Autobahn 7 in südlicher Richtung transportiert. Der Fachzug ist wie die gesamte Bereitschaft eine Einheit der Kreisfeuerwehr Heidekreis und wird mit Fahrzeug und Gerät von den Feuerwehren Dorfmark, Stellichte, Oerbke, Bierde, Gilten, Südkampen und Altenboitzen zusammengestellt. Ihm gehören acht Fahrzeuge und etwa 30 Aktive an. Wegen der Corona-Pandemie gab es diesmal keine gemeinsame Abschlussbesprechung aller Einsatzkräfte.

Bad Fallingbostels Bürgermeisterin Karin Thorey und Andreas Schulenburg waren vor Ort und würdigten das Engagement den Aktiven. Trotz eines Brandeinsatzes in der Nacht in Dorfmark, zu dem auch die Feuerwehr Riepe alarmiert war, traten die Ehrenamtlichen morgens wieder zur Alarmübung an. Für Karin Thorey war es die letzte Feuerwehr-Übung als Bürgermeisterin. Bereitschaftsführer Andreas Bergmann und Zugführer Peter Zahn versammelten „ihre Truppen“ in Dorfmark. Dorfmarks Ortsbrandmeister Stefan Weißenborn und der stellvertretende Abschnittsleiter Wilfried von Bostel machten sich ebenfalls ein Bild von der Übung.

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