Einen besonderen Film präsentiert der Heimatverein Dorfmark zusammen mit dem Kulturring Bad Fallingbostel am Sonntag, 8. November, ab 17 Uhr: Im Saal des Deutschen Hauses in Dorfmark stellen die beiden Regisseurinnen und Produzentinnen Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric ihren 2015 erschienenen plattdeutschen Dokumentarfilm „Utbüxen kann keeneen – Weglaufen kann keiner“ vor. Im Film wird Plattdeutsch gesprochen, aber es gibt hochdeutsche Untertitel.
In ihrem Dokumentarfilm gehe es um Sitten und Gebräuche im Umgang mit dem Tod und den Toten, altes Handwerk, den Wandel in der Trauerkultur, die norddeutsche Landschaft und vor allem um die Menschen, ihr Leben und ihre Sprache, so die Filmemacherinnen. Die Protagonisten seien Tischlermeister, Sargtischler, Bestatter, Totengräber, Sargträger, Totenbitterin und Totenfrauen.
Plattdeutsch sei ihre Muttersprache, mit der sie ihre Erlebnisse und Gedanken präzise, knapp und ungeschminkt beschreiben können. Die Filmemacherinnen werden bei der Veranstaltung anwesend sein und stehen im Anschluss für Gespräche zur Verfügung. Der Film läuft 90 Minuten. Der Eintritt ist frei. Eine Kartenvorbestellung ist nicht erforderlich. Über eine Spende freuen sich die Veranstalter. Weitere Informationen zum Film gibt es auf der Webseite des Kulturringes https://kulturring.info/ .