Vom Klassenraum über das Kinderzimmer bis hin zum „Elektro-Raum“ | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Museumshus in Wense an drei Sonntagen geöffnet

Vom Klassenraum über das Kinderzimmer bis hin zum „Elektro-Raum“

Es liegt zwar etwas im Verborgenen, aber wer schon einmal dort gewesen ist, weiß, dass sich der Weg lohnt: das Museumshus in der idyllisch gelegenen Ortschaft Wense am Rande des Truppenübungsplatzes Bergen. Der Heimatverein Dorfmark, der es seit vielen Jahren betreut, öffnet das Museumshus in diesem Sommer an folgenden Sonntagen jeweils von 14 bis 17 Uhr: 31. Mai (zu Gast: die Spinn- und Webgruppe des Heimatvereins Peetshof Wietzendorf), 26. Juli (mit Sütterlin-Schulstunde) und 30. August (zu Gast: der Imkerverein Dorfmark).

Große und kleine Besucher bekommen in den liebevoll gestalteten Ausstellungsräumen einen Eindruck davon, wie sich das Leben der Menschen in der hiesigen Gegend früher abgespielt hat, etwa in der „guten Stube“, der großen Küche, dem Schulklassenraum, der Schusterwerkstatt und dem Friseursalon. Und nicht zuletzt beim Anblick der vielen tollen Spielsachen im Kinderzimmer werden die Augen groß.

Auf dem „Elektro-Boden“ wird nicht nur der Fortschritt der Technik deutlich, sondern auch ein rund 20-minütiger Film über das Erholungsheim Achterberg gezeigt, das der Bremer Kaufmann Friedrich Missler Ende des 19. Jahrhunderts in der ehemaligen Gemeinde Obereinzingen (heute Truppenübungsplatz Bergen) einrichtete. In diesem Film sind viele alte Aufnahmen des Hofes Achterberg, des Erholungsheims und der idyllischen Landschaft rings herum zu sehen. Außerdem kommen Zeitzeugen zu Wort, die über das Leben auf dem Hof beziehungsweise ihren Aufenthalt im Erholungsheim erzählen.

In der frisch restaurierten Museumsschüün können Besucher zudem jede Menge landwirtschaftliche Großgeräte bestaunen, so zum Beispiel einen Kartoffelsortiermaschine, eine Windfege, einen Düngestreuer, einen Maishäcksler und vieles mehr.

Nach dem Rundgang durch das Museum können sich die Gäste bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen stärken. Der Eintritt ist frei. Der Heimatverein freut sich über eine Spende.