„Gut vernetzt“ zum Mitnehmen: Weihnachtsbäume zum Selberschlagen

Forstamt Sellhorn startet am 12. Dezember eine Weihnachtsbaum-Aktion / Aktuelle Corona-Regeln beachten

„Gut vernetzt“ zum Mitnehmen: Weihnachtsbäume zum Selberschlagen

Eine besondere Aktion startet das Forstamt Sellhorn am 12. Dezember: Es bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich im Zeitraum von 10 bis 15 Uhr ihren Weihnachtsbaum im Wald selbst auszusuchen und abzusägen. Zusammen mit weiteren Kolleginnen und Kollegen des Forstamtes werden die Forstleute die Weihnachtsbaumkunden am Waldparkplatz „Fuhrmannsbuche“ empfangen und dort über das weitere Prozedere informieren. Der Parkplatz wird für die Aktion extra ausgeschildert, er befindet sich an der Landstraße 211 in Höhe des Forstgutes Einem.Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aufgrund der Corona-Beschränkungen weist das Forstamt darauf hin, dass die aktuellen Corona-Regeln unbedingt beachtet und eingehalten werden müssen. Deshalb darf das Auto am Treffpunkt nicht verlassen werden, zudem sollten die Insassen erst aussteigen, wenn sie dazu aufgefordert werden. Darüber hinaus müssen am Treffpunkt und beim Einnetzen der Bäume Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden.

„Wegen der aktuellen Schäden im Wald muss man trotzdem kein schlechtes Gewissen haben, einen Weihnachtsbaum anzuschaffen. Die Bäume, die wir für diesen Zweck aus dem Wald holen, gefährden weder den Wald noch die Nachhaltigkeit. Wir haben für die Aktion eine Waldfläche ausgesucht, in der wir ohnehin einen Teil der natürlich gewachsenen Fichten für die Waldpflege absägen müssen“, erklärt Peter Wendt, Leiter des Forstamtes Sellhorn.

Wegen der Corona-Regeln darf das Team des Forstamtes diesmal allerdings keine warmen Getränke anbieten. Deshalb sollte jeder Interessierte eigene Verpflegung mitbringen. Zudem bedauert das Forstamt, dass es in diesem Jahr keine Ehrhorner „Waldweihnacht“ geben wird.

Zur Weihnachtsbaum-Aktion: Die Försterinnen und Förster empfehlen, die Bäume bis zum Aufstellen schattig und frostfrei in einen Eimer Wasser gestellt zu lagern. Kurz vor dem Aufstellen sollte der Stammfuß nochmals nachgeschnitten werden. „Wird dann als Standort im Haus eine nicht zu warme Stelle gewählt, aus Sicherheitsgründen entfernt von Heizquellen und dem Kamin, hat man bis in den Januar Freude am satten Grün, heißt es in einer Mitteilung des Forstamts. Auch zur Entfernung von Harzflecken an den Händen haben die Försterinnen und Förster von Berufswegen einen Tipp: Mit Speise- oder Körperpflegeölen lassen sich diese leicht beseitigen.

Interessierte sollten eine eigene Säge und Handschuhe mitbringen. An festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung sollte ebenfalls gedacht werden. Zur Corona-Prävention ist, wie bereits erwähnt, eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen. Bei der Suche im Wald sind natürlich auch die Sicherheitsabstände einzuhalten. Die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.

Unter fachkundiger Anleitung eines Försters werden die Teilnehmer in den Wald geführt, wo sich jeder Teilnehmer in Ruhe seinen natürlich gewachsenen Weihnachtsbaum aussuchen und absägen darf. Nach erfolgreicher Suche werden die Bäume für den Transport eingenetzt.

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