Explosion fordert Todesopfer

40jähriger wird tödlich verletzt

Explosion fordert Todesopfer

Am Mittwochmittag, den 15. Juli, gegen 13 Uhr kam es in einem Unternehmen für Abfall- und Rohstoffrecycling im Schwarmstedter Ortsteil Essel zu einer Explosion, bei der ein Mensch tödlich und ein weiterer schwer verletzt wurden.

„Bisherige Ermittlungen ergaben, dass beide Männer mit dem Zerlegen von entschärfter Munition beschäftigt waren und dazu einen Schweißbrenner einsetzten“, erläuterte Polizeisprecher Olaf Rothardt. „Eine Übungsgranate explodierte aus bislang ungeklärter Ursache und verletzte einen 40jährigen Mann aus Ganderkesee tödlich.“ Sein 42jähriger Arbeitskollege aus Wildeshausen erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei sperrte den Unglücksort weiträumig ab, die Untersuchungen dauerten mehrere Stunden. „Delaborierer des Landeskriminalamts waren vor Ort, um die Sicherheit für die Einsatzkräfte herzustellen“, so Rothardt weiter. „Auch Feuerwerker der Bundeswehr trafen am Unglücksort ein.“

Das zertifizierte Unternehmen in der Straße Am Varrenbruch betreibt neben anderen Sparten auch einen Schrott- und Metallgroßhandel. In diesem Zusammenhang bestehe, so die Polizei, „ein vertraglich geregeltes Abkommen mit der Bundeswehr zur Entsorgung von entschärften Munitionsresten.“ Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Heidekreis ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.

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