Raser gleich zweimal 100 Stundenkilometer zu schnell

Polizeibeamte stoppen Temposünder / 44jähriger zeigt sich unbeeindruckt

Raser gleich zweimal 100 Stundenkilometer zu schnell

Mit einem Zivilstreifenwagen, der mit dem sogenannten Police-Pilot-System ausgerüstet ist, überwachten Polizeibeamte am vergangenen Mittwoch den Verkehr auf der Autobahn 7, um mit dem Videofahrzeug Temposünder aufzuspüren. Gegen 21.20 Uhr ging ihnen ein Autofahrer aus Glinde ins Netz, der an zwei unterschiedlichen Streckenabschnitten jeweils viel zu schnell unterwegs war.

Im Bereich Allertal raste der Mann mit 160 Kilometern pro Stunde durch eine 60er-Zone, wobei die Toleranzwerte bereits abgezogen sind. Das Walsroder Dreieck passierte er anschließend bei erlaubten 120 Kilometern pro Stunde mit 220 Stundenkilometern. Laut Polizeibericht habe sich der 44jährige Raser bei der anschließenden Kontrolle unbeeindruckt gezeigt und lediglich geäußert, dass er seinen Anwalt einschalten werde.

Den Temposünder erwarten nun zwei Punkte in Flensburg, drei Monate Fahrverbot und etwa 1.200 Euro Bußgeld. „Sollte für jedes Vergehen jeweils ein neuer Tatentschluss festgestellt werden, würde sich die Strafe gegebenenfalls verdoppeln“, so ein Polizeisprecher.

Gegen 23.30 Uhr notierte die Streife ein weiteres Fahrzeug, das viel zu schnell fuhr, diesmal einen Opel aus Geestland. Der 34jährige Fahrer raste mit 199 „Sachen“ durch die 120-Stundenkilometer-Zone und muss sich nun ebenfalls auf zwei Punkte in Flensburg, drei Monate Fahrverbot und 1.200 Euro Bußgeld einstellen.

Logo