Luftbrücken-Gedenken

70 Jahre danach: Gemeinde und Standort laden ein

Luftbrücken-Gedenken

Die Gemeinde und der Bundeswehrstandort Faßberg sowie der Förderverein für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg laden alle Bürgerinnen und Bürger für Freitag, den 14. Juni, um 10 Uhr zu einem ökumenischen deutsch-britischen Gottesdienst mit anschließendem Festakt ab 11 Uhr auf den ‚Platz der Luftbrücke‘ am Faßberger Rathaus ein.

Die Gedenkveranstaltung wird wegen des Tags der Bundeswehr und des 70. Luftbrückenjubiläums vorgezogen, denn Faßberg begeht den eigentlichen Gedenktag am 27. August eines jeden Jahres. Mit dieser Gedenkveranstaltung wird der Opfer der Luftbrücke Berlin in den Jahren 1948/49 gedacht. Ebenso soll die Leistung der Alliierten und deutschen Arbeiter gewürdigt werden. Gut 540.000 Tonnen des schwarzen Goldes wurden von Faßberg aus nach Berlin geflogen.

Musikalisch werden beide Veranstaltungen durch die britische Militärkapelle RAF Cranwell begleitet. Die Rede wird in diesem Jahr der stellvertretende Ministerpräsident des Landes Niedersachen, Dr. Bernd Althusmann, sowie der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz halten. Ebenso spricht ein Vertreter der Veteranen.

Die Erinnerungsstätte ist als militärgeschichtliche Sammlung Teil des Technischen Ausbildungszentrums der Luftwaffe und wurde im März 1990, wenige Wochen nach der Öffnung der Berliner Mauer, eröffnet. Im März 1993 wurde sie erweitert und im Jahr 1999 konnte der „Faßberg Flyer“ als essentieller Bestandteil der Ausstellung feierlich eingeweiht werden. Im Jahr 2009 wurde das Schutzdach über den „Faßberg Flyer“ eingeweiht.

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