Santa Claus beim „Rosinenbomber“

Leuchtende Kinderaugen beim Luftbrückenmuseum in Faßberg

Santa Claus beim „Rosinenbomber“

Der Start des diesjährigen Adventskalenders im Luftbrückenmuseum Faßberg ist unter den gegebenen Corona-Umständen mehr als geglückt. Nachdem das Organisationsteam bei stürmischen und regnerischen Wetterbedingungen den Aufbau abgeschlossen und die Wegeführung festgelegt hatte, riss die Wolkendecke pünktlich um 15 Uhr auf und es hörte auf zu regnen.

An den knisternden Flammen in der Feuerschale begrüßte Santa Claus über den Nachmittag verteilt knapp 90 Kinder. Unterstützt von seiner fleißigen Elfe überreichte der Weihnachtsmann den Kindern jeweils eine kleine Süßigkeit. Sehr zu seiner Freude trauten sich etliche Mädchen und Jungen, ein weihnachtliches Gedicht aufzusagen, was „Mama“ und „Papa“ natürlich stolz machte.

„Vielen Dank, dass Ihr uns mit eurem Organisationsteam uns diesen Teil der Geschichte Fassbergs auch unter solchen Umständen nahegebracht habt“, sagten die Eltern eines Kindes. Und auch der 1. Vorsitzende des Fördervereins für die Erinnerungsstätte Luftbrücke Berlin in Faßberg, Ludger Osterkamp, freute sich sehr über diesen unerwartet großen Zuspruch. „Wir haben aufgrund der besonderen Situation nicht mit so vielen kleinen und großen Gästen gerechnet. Daher freut es uns umso mehr, dass wir trotz der 2G-Regel zu einer adventlichen Stimmung beitragen konnten“, zog Osterkamp am Ende der Veranstaltung Bilanz.

Die „Operation Santa Claus“ wurde im Dezember 1948 von Fassberg aus für die Kinder des blockierten Berlins gestartet. Fast 10.000 Kinder konnten damals mit den gesammelten Spielzeugen, Kleidungsstücken und Süßigkeiten in Berlin zu Weihnachten beschenkt werden.

Logo