Fest mit einer Menge Schub fürs Dorf

In Heber kamen Jung und Alt zum sportlichen Wettstreit und zum Feiern auf dem Sportplatz im Böhme-Sportpark zusammen

Fest mit einer Menge Schub fürs Dorf

Nach der Corona-Zwangspause gab es sehr zur Freude der Einwohnerinnen und Einwohner der Ortschaft Heber wieder ein Dorffest. Am Wochenende kamen Jung und Alt zum sportlichen Wettstreit und zum Feiern auf dem Sportplatz im Böhme-Sportpark zusammen.

Wegen der unklaren Aussichten beim Start der Planungen des Festes, fand das 19. Dorffest in einer abgespeckten Form statt. Alle Festivitäten konzentrierten sich auf einen Tag, zudem wurde die beliebte Abendveranstaltung mit Live-Band diesmal gestrichen.

Mit einer Begrüßung mit Gottes Segen begann das Fest am Sonntag in der Turnhalle. Pastor Kai-Uwe Scholz bat im Gottesdienst Vertreter der dorfprägenden Vereine an den Altar und hob deren Bedeutung für die „gesunde Dorfgemeinschaft“ hervor. Mit einer Zirkus-Vorführung der Turnkinder startete der sportliche Teil. Beim traditionellen Spiel ohne Grenzen traten acht Strassengemeinschaften an, um sich in Sachen Ehrgeiz und Geschicklichkeit zu messen.

Sechs Spiele hatte das Team um Arne Döbbeke und Winfried Berndt vorbereitet. Neben dem traditionellen Mülltonnenrennen, bei dem zwei Mannschaften ihr Team-Mitglied in einer Mülltonne durch einen Parcours ziehen, musste natürlich auch wieder viel Wasser über den Platz transportiert werden. Beim Ballkatapult und dem „fliegenden Wasser“ wurden hunderte Liter Wasser von den Mannschaften durch die Luft ans andere Ende des Sportplatzes befördert.

Am Ende des Wettkampfes konnte sich die Mannschaft „Beim Sandschuster - Hambosteler Weg“ gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Mannschaften „Hillern - Surbostel“ und „Mühlenstrasse“. Für 2024 hat das Team „Mühlenstrasse“, als einzige Mannschaft, die den von Eckhard Meyer gestifteten Pokal noch nie hatte gewinnen können, den Sieg beim Spiel ohne Grenzen fest im Blick. Dann wird das 20. Dorffest sicherlich wieder mit allem Pipapo ausgerichtet.

Am Ende der diesjährigen Veranstaltung waren alle Teilnehmer satt, zufrieden und vor allem glücklich, dass das Dorf endlich wieder einmal ohne Einschränkungen versammeln durfte.

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