Tödlicher Verkehrsunfall bei Heber

44-Jähriger verstirbt am Unfallort / 65 Einsatzkräfte vor Ort

Tödlicher Verkehrsunfall bei Heber

Ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem tragischerweise ein 44-jähriger Familienvater ums Leben kam und eine Frau und ein Dreijähriger verletzt wurden, ereignete sich am vergangenen Samstag kurz nach 13 Uhr auf der Verbindungsstraße zwischen Hemsen und Heber.

Laut Polizeibericht fuhr ein 30-Jähriger aus Oldenburg in Holstein mit seinem Lkw, einer Sattelzugmaschine mit nicht beladenem Sattelauflieger, auf der Kreisstraße 26. Aus Richtung Hemsen kommend war er in Richtung Heber unterwegs und nahm zum Unfallzeitpunkt eine Rechtskurve. In Gegenrichtung fuhr ein Hamburger mit seiner Familie in einem Pkw auf der Kreisstraße in Fahrtrichtung Hemsen.

„Der Pkw kollidierte mit dem wohl teilweise auf seiner Fahrspur befindlichen Sattelauflieger. Durch die Wucht des Aufpralls wurden beide beteiligten Fahrzeuge jeweils nach rechts in die angrenzenden Grünstreifen beziehungsweise Gräben geschleudert“, heißt es im Polizeibericht. Ersthelfer hätten die Beifahrerin und das dreijährige Kind aus dem Fahrzeugwrack befreit und erstversorgt. Den Fahrer habe die Feuerwehr Heber sehr schnell mit technischem Gerät aus dem zerstörten Pkw geborgen. Er sei jedoch am Unfallort verstorben. Die Beifahrerin sowie der dreijährige Sohn seien jeweils mit Rettungshubschraubern zu Krankenhäusern geflogen worden.

„Zur Betreuung der Ersthelfer vor Ort und zur Nachsorge der Einsatzkräfte wurde ein Krisen-Interventions-Team angefordert. Die Notfallseelsorger begannen vor Ort mit der Betreuung und waren anschließend bei der Nachbereitung durch die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Heber tätig. Zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs setzte die Polizei spezialisierte Ermittler ein“, berichtet Stephan Meier, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis.

Insgesamt waren rund 65 Einsatzkräfte mit 20 Fahrzeugen vor Ort. Neben den Feuerwehren aus Heber und Schneverdingen waren Polizeibeamte aus Soltau, Munster und Schneverdingen an der Unfallstelle, weiterhin die Besatzungen von fünf Rettungstransportwagen und zwei Notarzt-Einsatzfahrzeugen sowie der organisatorische Leiter Rettungsdienst und Notfallseelsorger.

Die Kreisstraße wurde gesperrt und es wurden Umleitungen eingerichtet. „Der Pkw ist total zerstört worden. Am Lkw-Gespann entstand Sachschaden, der sich insgesamt auf mindestens 30.000 Euro beläuft“, so ein Polizeisprecher. Beendet war der Einsatz gegen 17 Uhr.

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