4,8 Millionen Euro fließen in Heidekreis | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Mehrere Orte profitieren im kommenden Jahr von der Städtebauförderung

4,8 Millionen Euro fließen in Heidekreis

Der Heidekreis profitiert auch im kommenden Jahr von der Städtebauförderung des Landes Niedersachsen. Wie das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen jetzt bekanntgegeben hat, werden 2026 insgesamt 4,744 Millionen Euro für Projekte in Soltau, Rethem sowie das gemeinsame Netzwerkprojekt von Schneverdingen und Neuenkirchen bereitgestellt.

Der hiesige SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke begrüßt die Förderentscheidungen: „Die Städtebauförderung hilft unseren Kommunen dabei, ihre Ortskerne weiterzuentwickeln und öffentliche Räume attraktiver zu gestalten. Die jetzt bewilligten Mittel sind eine gute Nachricht für den Heidekreis.“

Auch der hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil freut sich über die Maßnahme: „Die Städtebauförderung ist ein wichtiges Instrument, um Ortskerne lebendig zu halten, öffentliche Räume aufzuwerten und die Lebensqualität vor Ort zu stärken. Die Gelder unterstützen Städte und Gemeinden dabei, sich den aktuellen Herausforderungen anzupassen und lebenswerte, zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Heidekreis erneut von der Städtebauförderung profitiert“, erklärt Klingbeil.

Den größten Förderbetrag erhält Soltau: Für die Sanierung der Kernstadt stehen 2,4 Millionen Euro zur Verfügung. Rethem erhält 765.000 Euro für die Weiterentwicklung seines Zentrums. Weitere 1,579 Millionen Euro fließen in das gemeinsame Netzwerkprojekt von Schneverdingen und Neuenkirchen.

„Gerade im ländlichen Raum sind lebendige Ortskerne ein wichtiger Standortfaktor. Sie stärken den Einzelhandel, schaffen Aufenthaltsqualität und sorgen dafür, dass Menschen sich mit ihrem Wohnort identifizieren“, so Zinke.

Mit dem Städtebauförderungsprogramm unterstützen Bund und Land die nachhaltige Entwicklung von Städten und Gemeinden. Gefördert werden unter anderem die Aufwertung von Innenstädten und Ortskernen, Maßnahmen zum Klimaschutz, die Verbesserung öffentlicher Räume sowie die Stärkung sozialer Infrastruktur.

„Die Fördermittel kommen nicht nur den Kommunen zugute. Sie sichern auch Aufträge für Handwerksbetriebe und die Bauwirtschaft in der Region und stärken damit die heimische Wertschöpfung“, betont Zinke.

Insgesamt stellt Niedersachsen gemeinsam mit dem Bund im Programmjahr 2026 rund 185 Millionen Euro für die Städtebauförderung bereit.