41-Jährige landet auf der Motorhaube einer 71-jährigen Pkw-Fahrerin

Polizeiinspektion Heidekreis: Immer wieder Unfälle durch Radfahrer, die gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen

41-Jährige landet auf der Motorhaube einer 71-jährigen Pkw-Fahrerin

Eine 41-jährige Radfahrerin war am gestrigen am Dienstag, dem 11. Oktober, gegen 13.25 Uhr in Soltau auf dem linken Gehweg der Reinickendorfer Straße in Fahrrichtung Berliner Platz unterwegs. An der Einmündung zur Freudenthalstraße kollidierte die Radlerin mit dem von links kommenden Pkw einer 71-Jährigen. Sie stürzte dabei auf die Motorhaube und verletzte sich leicht. Erst am Vortag hatte eine Frau in der Böhmestadt ein von der falschen Gehwegseite kommendes Kind angefahren (HK berichtete).

Die Polizei verzeichnet immer wieder Unfälle durch Radfahrer, die gegen das Rechtsfahrgebot verstoßen und linksseitige Geh- und Radwege benutzen. „Sie sind sich oft der Gefahr nicht bewusst, der sie sich aussetzten. An Ausfahrten, Kreuzungen und Einmündungen oder mit entgegenkommenden Radfahrern kann es plötzlich gefährlich werden und im schlimmsten Fall zu Unfällen mit nicht unerheblichen Personenschäden führen“, so Frank Rohleder, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Heidekreis. Schlimme Folgen könnten solche Unfälle vor allem dann haben, wenn Radlerinnen und Radler ihren Kopf nicht durch einen Helm schützten. Rohleder appelliert daher an Radfahrer, sicher zu fahren und die Verkehrsregeln einzuhalten, „um damit nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.“

Zudem weist der Verkehrssicherheitsberater mit Nachdruck darauf hin, dass das Rechtsfahrgebot auch für E-Scooter gilt: „Diese Verkehrsmittel dürfen nur auf Radverkehrsanlagen oder ansonsten auf der Straße geführt werden. Auch Fußgängerzonen sind tabu, es sei denn, diese sind durch besondere Zusatzschilder für E-Scooter für den Verkehr freigegeben“, so der Polizeibeamte.

Weitere Informationen zum Thema erhalten Interessierte beim Präventionsteam der Polizeiinspektion Heidekreis unter der Telefonnummer (05191) 9380109 sowie per E-Mail an praevention@pi-hk.polizei.niedersachsen.de.

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