A 7 wieder einmal Stauspitzenreiter | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Sommerferien sorgen für Rekord-Stauaufkommen in Niedersachsen / ADAC registriert 5.338 Staus mit einer Gesamtlänge von fast 12.000 Kilometern auf den Autobahnen

A 7 wieder einmal Stauspitzenreiter

In diesem Jahr haben die Sommerferien auf den Autobahnen in Niedersachsen erneut zu einem hohen Verkehrsaufkommen und spürbar mehr Behinderungen geführt. Wie die aktuelle Staubilanz des ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt zeigt, wurden während der Ferienzeit 5.338 Staus mit einer Gesamtlänge von 11.990 Kilometern erfasst. Damit stiegen sowohl die Zahl der Staus als auch die Staulänge im Vergleich zum Vorjahr weiter an. Im Jahr 2025 hatte der ADAC 4.545 Staus mit insgesamt 10.533 Kilometern Länge registriert.

Die Zahlen verdeutlichen die anhaltend hohe Bedeutung von Auto und Camper für die Urlaubsreise. „Der Ferienstart in Niedersachsen und fünf weiteren Bundesländern sorgte bereits für einen starken Andrang auf den Autobahnen. Zwei Wochen später, als sich nahezu alle Bundesländer gleichzeitig in den Sommerferien befanden, nahmen das Verkehrsaufkommen und somit auch die Stauzahlen nochmals deutlich zu“, teilt der ADAC mit.

Stauspitzenreiter war in diesem Jahr wieder einmal die Autobahn 7. Auf Deutschlands längster Autobahn zählte der ADAC 1.160 Staus mit einer Gesamtlänge von 3.630 Kilometern. Es folgten die A 27 mit 807 Staus und 1.435 Staukilometern sowie die A 2 mit 737 Staus und 2.092 Kilometern.

Wenn es Staus und Behinderungen gab, lag das zumeist an Baustellen. Insbesondere die Langzeitbaustellen auf der A 7 und der A 27 wirkten sich spürbar auf den Verkehrsfluss aus und führten regelmäßig zu Verzögerungen.

Der staureichste Werktag der Ferien war der 12. August. An diesem Tag registrierte der ADAC 187 Staus mit einer Gesamtlänge von 396 Kilometern. Insgesamt summierten sich die Verzögerungen an diesem Tag auf 214 Staustunden.

Für die längsten Staus der Ferien sorgte ebenfalls die A 7. Am Sonntag, 2. August, mussten Reisende zwischen den Anschlussstellen Schneverdingen und Allertal auf einer Länge von bis zu 25 Kilometern Geduld aufbringen. Auch die weiteren Spitzenwerte der Sommerferien wurden auf diesem Autobahnabschnitt, jedoch in der anderen Richtung, verzeichnet. Auffällig: Drei der längsten Staus entstanden an Sonntagen und unterstreichen, dass dieser Wochentag zunehmend für die An- und Abreise in den Urlaub genutzt wird.

Und wie kommt der ADAC an die Staudaten? Der ADAC nutzt zur Stauermittlung Fahrzeugflotten mit ihren Geschwindigkeitsdaten. Nutzende von Online-Navigationsgeräten, Smartphone-Apps sowie „Onboard units“ der Fuhrparks großer Speditionen liefern ständig anonymisiert und automatisiert ihre Positions- und Geschwindigkeitsinformationen („Floating Car Data“, im Durchschnitt mehr als 1 Milliarde Positions- und Geschwindigkeitsinformationen täglich) von deutschen Straßen. Diese Live-Daten werden zur Berechnung von Verkehrsstörungen verwendet.