Änderung bei der Böhme-Wanderung: Auch Teiletappen möglich

Verein Klimaschutz Heidekreis: Vorstand reagiert auf Wünsche

Änderung bei der Böhme-Wanderung: Auch Teiletappen möglich

Vom 20. bis 22. Mai lädt der Verein Klimaschutz Heidekreis zu einer eine dreitägigen Böhme-Wanderung vom Quellgebiet im Pietzmoor bis zur Allermündung ein (HK berichtete). Der Vereinsvorstand hat inzwischen entschieden, dass einzelne kürzere Tagesetappen als Teilabschnitte möglich sind und keine Teilnahmegebühren erhoben werden. Damit reagiert der Vorstand auf Wünsche nach kostengünstigen und kürzeren Mitwandermöglichkeiten dieser Tour, die quer durch den Heidekreis vom Quellgebiet im Pietzmoor bis zur Mündung in die Bierde nahe der Aller führt.

Auf der Vereins-Homepage www.klimaschutz-heidekreis.de können ab sofort und bis zum 18. Mai Anmeldungen erfolgen. Statt einer Teilnahmegebühr wird um eine Spende auf das Vereinskonto gebeten.

Aufgrund zahlreicher Bahnhöfe entlang der Böhme bestehen für die Strecke verschiedene An- und Abreisemöglichkeiten mit dem Zug. Übernachtungen müssen gegebenenfalls eigenständig organisiert werden. Die Treffpunkte und Zwischenstopps: Freitag, 20. Mai, 8.15 Uhr: Bahnhof Schneverdingen,circa 14.30 Bahnhof Wolterdingen, Übernachtung in Soltau. Samstag, 21. Mai, 9 Uhr am Bahnhof Soltau, circa 14.30 Bahnhof Dorfmark, Übernachtung in Bad Fallingbostel. Sonntag, 22. Mai, 9 Uhr am Bahnhof Bad Fallingbostel, circa 11 30 Uhr, Bahnhof Walsrode ab circa 16.30 Uhr Shuttleservice von der Böhmemündung zum Bahnhof Walsrode.

Die Böhme ist mit einer Länge von 71 Kilometern der längste Fluss der Lüneburger Heide. Die gesamte Wanderstrecke führt durch idyllische Landschaften und entlang geschichtsträchtiger Orte. Die Route ist allerdings 18 Kilometer länger, denn der Weg verläuft nicht überall direkt am Ufer. Die Böhme ist für den Klimaschutz von erheblicher Bedeutung, denn sie wirkt kühlend auf die Temperaturen in der Region. „Mit diesem Wander-Projekt möchten wir Zeichen für einen nachhaltigen und sorgsameren Umgang mit unseren Lebengrundlagen setzen. Zu Fuß wird Landschaft ganz anders vertraut, wir ‚lesen‘ quasi die Welt mit Füßen“, so Vereinsvorsitzender Wilfried Stegmann.

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