Angehende Ärztinnen und Ärzte für den Landkreis Heidekreis begeistern

Nach wie vor reges Interesse am Projekt „Landpartie Heidekreis“

Angehende Ärztinnen und Ärzte für den Landkreis Heidekreis begeistern

Seit nunmehr vier Jahren gibt es die „Landpartie Heidekreis“, ein Projekt, um Nachwuchs für die Landärztinnen und Landärzte zu finden. Das Interesse an diesem Kooperationsprojekt der Wirtschaftsförderung des Heidekreises mit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und den akademischen Lehrpraxen im Landkreis hält unverändert an. Am vergangenen Montag, dem 7. November, hat die 15. „Landpartie“ begonnen und es sind wieder fünf Studentinnen und Studenten der MHH Hannover dabei, die das Landarztleben im Heidekreis kennenlernen möchten.

Durch das Projekt „Landpartie Heidekreis“ kommen Studentinnen und Studenten aus Hannover im Rahmen ihres 14-tägigen Blockpraktikums Allgemeinmedizin in den Heidekreis. Während dieser Zeit lernen sie die Tätigkeit in einer Hausarztpraxis auf dem Land und den Landkreis selbst kennen.

Zum Auftakt dieser „Runde“ gab es einem abendlichen Empfang bei Dr. Heino Feldbrügge aus Neuenkirchen. In lockerer Atmosphäre konnten erste Fragen beantwortet, Informationen übermittelt und erste Verbindungen geknüpft werden. Während der Zeit im Heidkreis sorgen engagierte Hausärztinnen und Hausärzte für die Ausbildung der jungen Gäste aus der Landeshauptstadt. Andrea Stendel aus Rethem, Dr. Heino Feldbrügge und Doreen Kleine Stegemann aus Neuenkirchen, Barbara Woesthoff und Dr. Jens Schlake aus Walsrode sowie Dr. Claudia Hölzenbein und Dr. Fabian Riekenberg aus Soltau nehmen an diesem Projekt teil. Um die Organisation und Begleitung kümmert sich das Team der Wirtschaftsförderung des Heidekreises.

Auch diesmal gehört ein Besuch des Heidekreis-Klinikums (HKK) zum Programm. So werden die Studentinnen und Studenten die Palliativstation im Walsrode Krankenhaus des HKK unter Leitung von Dr. Roland Heitmann kennenlernen und von Dr. Carsten Nix, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des HKK, über die Möglichkeiten des „Praktischen Jahrs“ informiert, ebenso über die Fördermöglichkeiten des Heidekreis-Klinikums und des Heidekreises. Die Studentinnen und Studenten können in ihrer weiteren Ausbildung auf zahlreiche Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten zurückgreifen, wenn sie sich für den Landkreis Heidekreis entscheiden. Die „Landpartie“, die bereits seit Anfang 2018 im Heidekreis etabliert ist, bietet dafür häufig den ersten Einstieg.

Zu den Freizeitaktivitäten zählt diesmal ein Besuch mit Führung im Kloster Walsrode mit anschließendem Kaffeetrinken im Moccamoor. Zum Abschluss des Blockpraktikums wird es ein geselliges Abendessen bei Dr. Feldbrügge geben, bevor die jungen Männer und Frauen am 18. November dieses Jahres wieder nach Hannover aufbrechen werden.

Die „Landpartie Heidekreis“ ist, wie der Landkreis Heidekreis mitteilt, „bei der MHH gut bekannt und durch Mund-zu-Mund-Propaganda wird sie immer beliebter.“ Erfahrungen und Berichte motivierten Studentinnen und Studenten zur Teilnahme. „Es bedarf also einer gewissen Schnelligkeit, wenn man in den Genuss kommen möchte“, so eine Sprecherin der Kreisverwaltung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten unter anderem hervorgehoben, „dass sich die jungen Menschen im Heidekreis herzlich willkommen fühlen.“ Außerdem sei der Landkreis eine gute Abwechslung zur Stadt und die Beziehung zwischen Patient und Arzt „wesentlich intensiver und von mehr Vertrauen geprägt.“

Die „Landpartie“ wird derzeit viermal im Jahr durchgeführt.

Für Fragen und Informationen rund um die „Landpartie Heidekreis“ steht Britta Führer von der Fachgruppe Kreisentwicklung und Wirtschaft des Heidekreises telefonisch unter Ruf (05191) 970605 oder per E-Mail an b.fuehrer@heidekreis.de gern zur Verfügung. Informationen zu diesem Thema und zu den Fördermöglichkeiten können unter https://www.wirtschaftsfoerderung-heidekreis.de/ abgerufen werden.

Logo