Arbeitsreiches Wochenende für Feuerwehren

Vom Feuer im Maschinenraum eines Aufzuges bis hin Einsätzen im Starkregen

Arbeitsreiches Wochenende für Feuerwehren

Auch am vergangenen Wochenende hatten die Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet Walsrode viel zu tun: „Am Freitagmorgen rückte die Werkfeuerwehr des Industrieparks zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Bomlitz gegen 9.30 Uhr zum Brand im Maschinenraum eines Aufzuges aus“, so Jens Führer. In seinem Bericht geht der Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Heidekreis auf die Ereignisse des Wochenendes ein, angefangen beim Aufzugsbrand: „Das Feuer wurde frühzeitig erkannt und schnell unter Kontrolle gebracht. Personen kamen nicht zu Schaden. Mit Unterstützung des Teleskopmasts der Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel wurde das Gebäudedach inspiziert, Gebäudeschäden am Dach konnten ausgeschlossen werden. Nach erster Einschätzung ist der Brand auf einen technischen Defekt zurückzuführen.“

Um 17.43 Uhr dann ein Alarm für die Ortsfeuerwehren Südkampen und Nordkampen zu einem Kleinbrand, die Meldung lautete „brennt Unrat“. „Gegen 20.50 Uhr rückte dann die Drehleiter Walsrode zu einem Brand nach Hodenhagen aus, um die dort zuständigen Einsatzkräfte zu unterstützen“, so Führer. „Aus dem Korb des Hubrettungsfahrzeuges galt es, einen Schornstein mittels Kaminkehrerwerkzeug zu reinigen.“ Um 21.21 Uhr dann eine Alarmierung in Vethem: „Dort mussten die Ehrenamtlichen über mehrere Stunden einen Keller von rund fünf Zentimeter Wasser befreien.

Um nächsten Tag ging es weiter: „Am Sonnabend rief die Besatzung eines Rettungstransportwagens die Ortsfeuerwehr Bomlitz um 15.40 Uhr zu Hilfe, da ihnen im Bereich der Freudenthalstraße der Weg zu einem Patienten durch eine Durchfahrtsschranke versperrt war. Schnell konnte Abhilfe geschaffen werden.“ Der Starkregen bescherte dann um 17.15 Uhr der Feuerwehr Walsrode einen erneuten Alarm, denn der Bereich Oskar-Wolff-Straße zwischen Hermann-Löns und Verdener Straße stand unter Wasser: „Die Kanalisation konnte das stadteinwärts laufende Wasser nicht mehr aufnehmen. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass Gullideckel hochgedrückt und somit die Schächte offen waren, wurde der Bereich durch die Feuerwehr komplett gesperrt. Nachdem der Regen abnahm, die Gullis kontrolliert und teilweise von Laub befreit waren, lief das Wasser ab. Ein Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei war ebenfalls vor Ort“, so der Bericht des Kreisfeuerwehrpressesprechers.

Um 22.55 Uhr schlugen die Melder in Walsrode wieder an: „In der Pragerstraße sollte die Feuerwehr mittels der Krankentragenhalterung der Drehleiter einen Patienten schonend aus dem dritten Obergeschoß zu Boden befördern.“

Logo