„Ausgebucht und sehr erfolgreich“

Lüneburger Heide GmbH zieht positive Bilanz

„Ausgebucht und sehr erfolgreich“

Trotz langer Trockenheit und eingeschränkter Blüte zieht die Lüneburger Heide GmbH ein positives Saisonfazit: „Ausgebucht und sehr erfolgreich.“ Unterschiedlich und facettenreichen zeigte sich das Blütenbild auf den mehr als 40 Heideflächen. Zum wegweisenden Kompass wurde das Heideblütenbarometer, das in diesem Jahr so viel genutzt wurde wie nie. Das großartige Sommerwetter ließ kaum ein Zimmer unbelegt, Gastgeber, Dienstleister und Touristiker hatten alle Hände voll zu tun und beim Blick auf die bis dato aufgelaufenen Gesamtgäste- und Umsatzzahlen für 2022 ist ein neues Rekordjahr zu erwarten.

Die ersten Prognosen für die Heideblüte Anfang Juli waren verhalten, zeigten sich doch schon Schäden durch die lange Trockenheit. Und so wurde es in diesem Jahr dann auch eine sehr ungewöhnliche Heideblüte. Während manche Heideflächen wie zum Beispiel am Brunsberg, am Büsenbachtal oder in der Töps Heide wie in den Vorjahren sehr gut blühten und von Trockenheit nichts zu sehen war, hatte insbesondere das Naturschutzgebiet rund um Wilsede große „Ausfälle“ zu verzeichnen. Auch in der Südheide war das Bild sehr unterschiedlich. Diverse Regengüsse sorgten dann aber immer wieder für eine Veränderung. Die ganz große Überraschung gab es Mitte September, als ausgiebiger Regen für ein erneutes Aufblühen an vielen Stellen sorgte und die Heideblüte gut eine Woche verlängerte. Bisher vertrocknete Flächen erholten sich plötzlich wieder.

Sehr wichtig wurde in diesem Jahr das Heideblütenbarometer. Als verlässlicher Kompass konnten sich Gäste und Tagesbesucher tagesaktuell einen Überblick über die Heideflächen und den Blütenstand verschaffen und ihre Ausflüge in die richtige Heidefläche planen. „Ob vom Handy, im Chat oder am Telefon - die meisten Anfragen und Rückmeldungen erhielten wir zum Blütenbarometer und wie toll es sei“, berichtet der Geschäftsführer der Lüneburger Heide, Ulrich von dem Bruch. Insgesamt wurde die Themenseite auf der Website zwischen Juli und September mehr als 200.000-mal aufgerufen, wie die Lüneburger Heide GmbH vermeldet. „Das ist ein riesiger Erfolg für unsere Scouts und Fotografen, die über acht Wochen täglich unterwegs waren.“

Erfolgreich verlief auch das Geschäft für die Unterkunftsbetreiber, denn sie konnten in der Hochsaison durchgängig „ausgebucht“ vermelden. Dieses Ergebnis zu erreichen war ein absoluter Kraftakt für die Beteiligten, denn neben der Trockenheit kämpft der Tourismus noch weiterhin mit Personalmangel, Corona und steigenden Einkaufspreisen. Auch die Buchungen kamen in diesem Jahr sehr kurzfristig. Im Schnitt sechs Wochen vor Abreise wurde erst gebucht, was die gesamte Disposition in den Betrieben schwieriger macht. „Das Jahr 2022 ist eines der anspruchsvollsten Jahre in meiner Laufbahn“, meint denn auch von dem Bruch. Dabei seien die Aussichten weiterhin gut, die Nachfrage seikonstant hoch und die Lüneburger Heide GmbH rechne sogar damit, die Werte des Rekordjahrs 2019 zu übertreffen. Vor drei Jahren verzeichnete man die meisten Übernachtungen, seit sie von elektronischen Statistiken aufgezeichnet werden. „Wir werden ein tolles Jahresergebnis schaffen, das war nach zwei Corona-Jahren so schnell nicht zu erwarten“, so der Tourismuschef.

Auch von Seiten der Medien habe die blühende Heide ein enormes Interesse erfahren. „Wir hatten noch nie so viele TV-Teams und Fotoshootings in der Heide wie in diesem Jahr. Die Beliebtheit der Region freut uns über alle Maßen und spricht für das moderne Angebot der Heide“, zeigt sich von dem Bruch begeistert. Viele TV-Teams seien auch vom intensiven Social-Media-Marketing der Lüneburger Heide GmbH inspiriert worden.

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