Babybrei im Online-Meeting

Netzwerk „Frühe Hilfen“: Fachkräfte unterstützen gern - auch in Corona-Zeiten

Babybrei im Online-Meeting

Schwangerschaft und Geburt sind für Schwangere, Mütter und Familien neben Freude und Glücksempfindungen auch mit größeren Veränderungen verbunden. Eltern werden und Eltern sein ist in der aktuellen Situation der Corona-Pandemie zusätzlich nicht immer einfach. Familienhebammen und Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen, sogenannte Fachkräfte in den „Frühen Hilfen“, stehen gern mit Rat und Tat zur Seite. Das Hilfs- und Beratungsangebot wird vom Netzwerk „Frühe Hilfen“ des Heidekreises koordiniert und kann von Interessierten kostenfrei genutzt werden.

Die Fachkräfte des Netzwerks suchen Schwangere und Familien mit Kindern im ersten Lebensjahr regelmäßig zu Hause auf, unterstützen in belastenden Lebenssituationen, helfen bei gesundheitlichen Fragen bezüglich des Säuglings, geben Informationen und Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes und begleiten sie bei Bedarf zum Beispiel zum Kinderarzt. Außerdem vermitteln sie gegebenenfalls weitere Hilfen und sind damit für Familien wichtige Lotsinnen.

„In der coronageprägten Zeit sind Familien und Fachkräfte im Kontakt miteinander unglaublich kreativ geworden“, so Silke Cohrs, Koordinatorin des Netzwerks der Frühen Hilfen des Heidekreises. „Die Beratungen finden in Absprache mit den Familien telefonisch, per E-Mail oder Videoverfahren statt. Da wird schon mal Babybrei gemeinsam im Online-Meeting zubereitet oder die Eltern verabreden sich mit der Fachkraft zu einer Online-Babymassage“, führt Cohrs weiter aus. Auch Hausbesuche werden wahrgenommen. Ebenso wird sich draußen bei einen Spaziergang oder auf einem Spielplatz getroffen. Bei Bedarf versuchen die Fachkräfte auch Familien, die neu zugezogen sind oder wenig Kontakte haben, mit anderen Familien in Verbindung zu bringen. Viele Familien haben dieses Angebot als sehr hilfreich und unterstützend empfunden.

Für Fragen zum Angebot steht Silke Cohrs, „Frühe Hilfen“-Netzwerkkoordinatorin, montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr unter Ruf (05162) 970499 oder per E-Mail unter s.cohrs@heidekreis.de gern zur Verfügung. Weitere Informationen können über den „Familienwegweiser“ des Heidekreises unter www.familienwegweiser-heidekreis.de abgerufen werden.

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