Bei Krisenstäben informiert

Lars Klingbeil war vor der Bundestagsabstimmung in seinem Wahlkreis unterwegs

Bei Krisenstäben informiert

Der Deutsche Bundestag hat jetzt ein Maßnahmenpaket für Krankenhäuser, Beschäftige, Familien, Selbstständige und Unternehmen zur Abfederung der Folgen der Corona-Pandemie beschlossen. Um sich vor der Abstimmung in Berlin ein Bild von der Lage in seinem Wahlkreis zu machen, nahm der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil aus Munster an den Sitzungen der Krisenstäbe des Landkreises Heidekreis und des Heidekreis-Klinikums teil.

„Viele Bürgerinnen und Bürger aus der Region sind derzeit verunsichert und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Sie kommen mit Fragen auf mich zu und ich konnte einiges bereits per Telefon oder E-Mail abklären. Manches geht aber doch nur vor Ort“, erläutert Klingbeil. Der Politiker dankte den Menschen, „die die Region derzeit am Laufen halten“.

Natürlich galt bei dem Besuch wie überall derzeit auch: Abstand halten sowie Hände gründlich waschen und desinfizieren. Auch das Händeschütteln zur Begrüßung und zum Abschied blieb selbstverständlich aus. Bei der Sitzung des Krisenstabs des Heidekreis-Klinikums um Dr. Achim Rogge, an der auch der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke teilnahm, machten alle Beteiligten deutlich, dass es jetzt vor allem darauf ankomme, dass die Bürgerinnen und Bürger Ruhe bewahren und zu Hause bleiben.

Ein wichtiger Aspekt der vom Bundestag beschlossenen Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ist die Stärkung von Krankenhäusern: Sie erhalten zusätzliche Mittel für die Beschaffung von Schutzausrüstung, außerdem für jedes zusätzliche Intensivbett mit Beatmungsgerät 50.000 Euro. Krankenhäuser, die Operationen verschieben, um Betten für Corona-Fälle frei zu machen, bekommen einen finanziellen Ausgleich aus dem Bundeshaushalt. Auch Rehabilitationskliniken können in der Krise bei der Versorgung von Coronafällen mithelfen und erhalten die notwendige Unterstützung. „Insgesamt rechnen wir mit rund zehn Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln und Entlastungen für die Krankenhäuser“, so Klingbeil.

Ärzten und Psychotherapeuten werden drohende Einnahmeausfälle erstattet, wenn ihre Patientenzahlen zurückgehen. Pflegekräfte werden von Begutachtungen, Qualitätsprüfungen und Beratungseinsätzen entlastet, um die Infektionsgefahr zu verringern. Pflegeeinrichtungen sollen die Sicherheit erhalten, durch die Epidemie bedingte finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen über die Pflegeversicherung erstattet zu bekommen.

Klingbeil besprach mit dem Krisenstab des Heidekreises um Landrat Manfred Ostermann auch die Lage für Beschäftigte und Unternehmen, beispielsweise wie der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gewährleistet werde, die weiter ihrer Tätigkeit nachgehen.

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzufedern, hat der Deutsche Bundestag ein ganzes Maßnahmenpaket verabschiedet: So sollen Unternehmen zum Beispiel noch einfacher Kurzarbeitergeld beantragen können, statt ihre Beschäftigten entlassen zu müssen. Das Kurzarbeitergeld kann rückwirkend zum 1. März gezahlt werden. Für Unternehmen werde zudem ein Fonds eingerichtet, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Unter anderem soll der Staat für Kredite bürgen, damit die Unternehmen schnell Geld bekommen und mit Milliarden Euro soll Unternehmen direkt geholfen werden.

Eine Übersicht über diese und alle weiteren Maßnahmen hat Lars Klingbeil auf seiner Internetseite zusammengestellt: www.lars-klingbeil.de. Der Bundestagsabgeordnete und sein Team stehen zudem bei Fragen oder Anliegen zur Verfügung: lars.klingbeil@bundestag.de oder Ruf (030) 22771515.

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