Bereits 460 Millionen Euro ausgezahlt

SPD-Politiker zu Corona-Soforthilfen / Bundestagsabgeordneter Lars Klingbeil und Landtagsabgeordneter Sebastian Zinke: „Beachtliche Anzahl Gewerbetreibender haben Anträge gestellt“

Bereits 460 Millionen Euro ausgezahlt

In Niedersachsen wurden bereits 460 Millionen Euro Corona-Soforthilfen ausgezahlt - das berichten jetzt der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil und der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke. Zwei Drittel der Hilfen seien demnach Bundeshilfen, so die beiden SPD-Politiker. Eine beachtliche Anzahl Gewerbetreibender, Soloselbständiger und Freiberuflerinnen und Freiberufler habe bereits einen Antrag gestellt. Insgesamt lägen der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, der NBank, 165.064 Anträge vor, von denen 104.126 bearbeitet oder aktuell in Bearbeitung seien (Stand 14. April). Auch wenn zu Beginn nicht alles ganz reibungslos gelaufen sei, habe man schnell gehandelt, machen Klingbeil und Zinke deutlich.

„Das Coronavirus stellt uns alle vor enorme Herausforderungen und wir erleben gerade Zeiten der Verunsicherung. Viele Menschen bei uns in der Region machen sich Sorgen um die Familie, den Job und die Zukunft“, wissen Klingbeil und Zinke. Die SPD-Politiker betonen, worauf es jetzt vor allem ankomme: „Wir wollen die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger weiter schützen, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsplätze und Wirtschaft begrenzen und Menschen vor sozialen Notlagen bewahren“, unterstreichen sie. Von der Niedersachsen-Soforthilfe (Förderrichtlinie bis 31. März 2020) wurden von 29.554 bewilligten Anträge mit einem Volumen von 110.906.445 Euro bereits 24.898 Anträge mit einem Volumen von 93.515.445 Euro ausgezahlt.

„Austausch ist wichtig für meine Arbeit“, hebt Klingbeil hierbei hervor: Er ist seit Wochen telefonisch, per E-Mail oder über seine Social-Media-Kanäle im Austausch mit Unternehmerinnen, Unternehmern, Selbstständigen und Beschäftigten aus der Region. „Mir ist es wichtig, mit den Menschen aus dem Wahlkreis über ihre Sorgen und Ängste zu sprechen. Die Hinweise und Anregungen, die ich darüber bekomme, sind enorm hilfreich für meine Arbeit, denn wir müssen weitreichende Entscheidungen treffen.“ Im Rahmen der Niedersachsen-Soforthilfe des Bundes (Förderrichtlinie ab 1. April für Kleinstunternehmen/Soloselbstständige bis zehn Beschäftigte) wurden von 40.180 bewilligten Anträge mit einem Volumen von 320.976.140 Euro bereits 38.708 Anträge mit einem Volumen von 307.938.442 Euro ausgezahlt. „Der Großteil der Hilfen ist bereits bei den Betroffenen angekommen“, so der Bundestagsabgeordnete. Nach den Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten ergänzt er allerdings auch: „Klar ist, dass mit den weiter geltenden Einschränkungen überprüft werden muss, ob die Unterstützungen durch den Staat nachgebessert werden müssen.“

Im Rahmen der Niedersachsen-Soforthilfe des Landes (Förderrichtlinie ab 1. April für Unternehmen von elf bis 49 Beschäftigte) wurden von 3.019 bewilligten Anträge mit einem Volumen von 60.555.593 Euro bereits 20.904 Anträge mit einem Volumen von 58.367.620 Euro ausgezahlt. Für den Niedersachsen-Liquiditätskredit (zinsloser Kredit bis 50.000 Euro) liegen 5.188 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 228.272.000 Euro vor. Davon wurden 3.152 Anträge mit einem Volumen von 138.688.000 Euro bearbeitet beziehungsweise sind in Bearbeitung.

Zusätzlich unterstützt die niedersächsische Landesregierung kleine und mittlere Unternehmen bei Investitionen in die Digitalisierung mit insgesamt 15 Millionen Euro. Das Förderprogramm „Digitalbonus Niedersachsen“ richtet sich an Betriebe der gewerblichen Wirtschaft, der Life Sciences, aus dem Bereich eHealth oder des Handwerks. Damit unterstützt das Land ganz konkret niedersächsische Unternehmen bei der Umsetzung von digitalen Transformationsprozessen. „Besonders kleine und mittlere Unternehmen stehen vor großen Herausforderungen - auch finanziell. Mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro werden Investitionen in digitale Hard- und Software sowie die IT-Sicherheit gefördert. Dies ist ein gutes Zeichen, um möglichen Hemmschwellen zusätzlich entgegen zu wirken“, so Zinke Der „Digitalbonus Niedersachsen“ kann bei der NBank beantragt werden. Die Investitionen müssen demnach mindestens 5.000 Euro betragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent für kleine Unternehmen und bis zu 30 Prozent für mittlere Unternehmen.

Informationen zu den Förderungen der NBank gibt es im Internet unter www.nbank.de. Lars Klingbeil und Sebastian Zinke weisen zudem darauf hin, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fragen auch an die beiden SPD-Politiker wenden können: lars.klingbeil@bundestag.de und info@sebastian-zinke.de.

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