20jähriger gibt Gas und flüchtet

Verfolgungsjagd auf A 7 endet mit Unfall

20jähriger gibt Gas und flüchtet

Ein 20jähriger Autofahrer versuchte am Donnerstag, dem 17. September, gegen 23 Uhr, sich mit seinem Fahrzeug einer Kontrolle durch die Polizei auf der A 7 zu entziehen, wobei er schließlich im Bereich Burgwedel einen Unfall verursacht. Zwei Mitfahrer des Flüchtenden wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Der Mercedes 500 V8 war auf der Richtungsfahrbahn Süden von dem zivilen Videowagen der Polizei (Police-Pilot-System) bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung gefilmt worden und sollte auf dem Parkplatz „Osterriehe“ angehalten und kontrolliert werden. Das Fahrzeug folgte den Beamten, wurde jedoch kurz vor dem Anhalten voll beschleunigt und fuhr wieder auf die A7 in Richtung Süden auf. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und erreichten dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 250 Kilometern pro Stunde. Der Flüchtige durchfuhr dabei eine eingerichtete Nachtbaustelle, drängte ein unbeteiligtes Fahrzeug ab und überfuhr insgesamt 13 Warnbaken. Dabei wurde das Fahrzeug so sehr beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war, in ein Baufeld schleuderte und an der Mittelschutzplanke zum Stehen kam.

Im Fahrzeug saßen drei Heranwachsende im Alter von 20 Jahren aus Hildesheim. Der Fahrer stand unter Betäubungsmitteleinfluss. Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren gestohlen, das Fahrzeug ohne Versicherungsschutz. Die etwa zehn Kilometer lange Fahrt wurde aufgezeichnet. In einer 60-Stundenkilometer-Zone fuhr der Flüchtige 214 (Toleranzwerte bereits abgezogen). Die Beamten leiteten mehrere Verfahren ein.

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